Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Golem Plus Artikel
Militärische Unterseedrohnen:
Die neue Waffe im Seekrieg

Drohnen verändern nicht nur den Krieg an Land und in der Luft, sondern auch auf See. Ihr eigentlicher Wert zeigt sich aber weniger über als unter Wasser.
/ Friedrich List
8 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Unterseedrohne Bluewhale bei der Hemus 2024 in Bulgarien (Bild: Nikolay Doychinov/AFP via Getty Images)
Die Unterseedrohne Bluewhale bei der Hemus 2024 in Bulgarien Bild: Nikolay Doychinov/AFP via Getty Images

Der Drohnenkrieg findet inzwischen auch unter Wasser statt. Länder wie der Iran oder die Ukraine nutzen Unterseedrohnen, um ihre maritime Unterlegenheit auszugleichen. So beschädigte vor einigen Monaten eine ukrainische Tauchdrohne ein russisches U-Boot im Hafen so schwer, dass es aufwendig repariert werden musste. Im Roten Meer greift die Houthi-Miliz mit iranischen Unterseedrohnen die zivile Schifffahrt an. Der jüngste Fund einer Kampfdrohne in einer Unterwasserhöhle nahe Lefkada, Griechenland, zeigt zudem, wie risikoreich der neue Drohnenkrieg ist. Kriegshandlungen breiten sich über das eigentliche Kriegsgebiet hinaus aus und machen es schwer, die Akteure zu identifizieren. 

China baut eine ganze Flotte auf, die sich speziell gegen die weiterhin bestehende maritime Dominanz der USA im Pazifik richtet. Auch andere klassische Seemächte und Mittelmächte investieren in die neue Kriegstechnologie. Dabei reicht das Spektrum von kleinen Drohnen, die von U-Booten ausgesetzt werden, über größere Robotfahrzeuge, die längere Zeit autonom unterwegs sind, bis hin zu strategischen Atomwaffenträgern von der Größe kleinerer U-Boote.

Golem Plus Artikel