''Kampfpaket'' für größere Reichweite

Das maximale Abfluggewicht der Vector liegt bei über sieben Kilogramm, davon entfallen nur 600 Gramm auf die Nutzlast. Hierfür bietet der Hersteller eine Beobachtungskapsel mit verschiedenen Kameras und Sensoren. Mit einem Laserbeleuchter können Ziele für Angriffe der Artillerie oder anderer Luftfahrzeuge markiert werden.

Stellenmarkt
  1. Embedded Linux-Programmierer (m/w/d) Entwicklung
    wenglor MEL GmbH, Eching
  2. Team-Leiter:in (w/m/d) für die Informations- und Kommunikationstechnik
    Hochschule Aalen, Aalen
Detailsuche

Über eine verschlüsselte Mesh-IP-Verbindung werden Bild- und Videodaten an bis zu 15 Kilometer entfernte Bediener übertragen. In einem sogenannten Kampfpaket bietet Quantum Systems ein separates, stationäres Modem an. Damit wird die Reichweite auf bis zu 25 Kilometer erhöht. Zusätzlich erhältliche Masten können diese Distanz weiter vergrößern.

Keine Angaben zu Anzahl der Drohnen und Lieferung

Den Zeitpunkt der noch bevorstehenden Lieferungen will Quantum Systems geheim halten, bis die Bediener in die Drohnen eingewiesen wurden. Allerdings veranschlagt der Hersteller hierfür nach eigener Auskunft höchstens vier Tage.

Aus Sicherheitsgründen will das Unternehmen auch keine weiteren Angaben zu ihrer Anzahl machen. Im April hieß es nach Bekanntwerden der geplanten Militärhilfe, dass Quantum Systems "zwei Handvoll" der Systeme an die Ukraine verkauft.

Golem Karrierewelt
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    13.10.2022, Virtuell
  2. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    08.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Insgesamt sollen aus Deutschland 43 Aufklärungsdrohnen geliefert werden, schrieb dazu das Verteidigungsministerium vergangene Woche in einer Aufstellung zur Ertüchtigungsinitiative. Ob es sich dabei ausschließlich um Vector-Drohnen handelt, bleibt aber offen. Die Bundeswehr verfügt selbst über rund 800 Aufklärungsdrohnen verschiedener Größen.

Ertüchtigungsinitiative auf zwei Milliarden Euro erhöht

Welche Abteilungen mit den Drohnen ausgerüstet werden, ist ebenfalls unklar. Quantum System spricht von "ukrainischen Kräften und Drohnenpiloten". Offenbar ist die Firma auch für die Logistik in der Ukraine zuständig, diese werde "in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Partnern geklärt".

Ursprünglich sollten mit der Ertüchtigungsinitiative die Staaten Irak, Jordanien, Tunesien, Mali und Nigeria militärisch begünstigt werden. Nach Ausbruch des Krieges wurde die Ukraine in das Programm aufgenommen, hierfür hat die Bundesregierung die Mittel dieser als "Hilfe zur Selbsthilfe" bezeichneten Unterstützung für das Haushaltsjahr 2022 auf insgesamt zwei Milliarden Euro erhöht.

Bevorstehende Lieferung von Überwasserdrohnen

In der Aufstellung der Initiative für die Ukraine finden sich weitere unbemannte Systeme. Das Verteidigungsministerium nennt darin zehn "autonome Überwasserdrohnen", deren Anzahl optional auch verdoppelt werden kann.

Um welche Geräte es sich handelt, schreibt das Ministerium nicht. Die Marine verwendet beispielsweise Überwasserdrohnen des Typs Seehund als Minenräumboote. Sie simulieren Schall- und Magnetfeldsignaturen großer Schiffe und lassen die Minen so detonieren.

Außerdem erhält die Ukraine mehrere Dutzend Geräte zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge. In der Liste des Ministeriums werden diese als Drohnenabwehrsensoren und -jammer, Drohnenabwehrgeräte, Drohnenabwehrsysteme oder Antidrohnenkanonen bezeichnet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Militärische Aufklärung: Deutsche Drohnen in der Ukraine im Einsatz
  1.  
  2. 1
  3. 2


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /