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Militär:
Wie Deutschland um seinen Platz im Weltall ringt

Die Bundeswehr hinkt den globalen Weltraum-Großmächten hinterher. Neue Satellitensysteme sollen das ändern. Doch die Umsetzung läuft nicht immer nach Plan.
/ Friedrich List
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Die SATCOMBw-3-Satelliten sollen ab 2027 an Bord von Ariane-6-Trägerraketen starten. (Bild: Airbus)
Die SATCOMBw-3-Satelliten sollen ab 2027 an Bord von Ariane-6-Trägerraketen starten. Bild: Airbus

Deutschland hat sich bislang in der militärischen Raumfahrt nur zögerlich betätigt. Doch ausgelöst durch die veränderte Sicherheitslage soll die Bundeswehr nun umfassende eigene Kapazitäten in der Satellitenaufklärung und -Kommunikation bekommen . Die Industrie greift auf Erfahrungen beim Bau ziviler und wissenschaftlicher Satelliten zurück. Allerdings bleibt die Finanzierung ein kritisches Thema.

Mit acht eigenen Satelliten im All gehört die Bundeswehr nicht gerade zu den Weltraum-Großmächten. Das soll sich in den kommenden Jahren drastisch ändern. Die Bundeswehr will bis 2029 eigene Satellitenkonstellationen mit mehreren hundert Satelliten aufbauen. Die sollen Deutschland im All unabhängiger machen und gleichzeitig die Kooperation mit den Bündnispartnern in Europa voranbringen.

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