Militär: US-Verteidigungsministerium finanziert Flugtaxis

Das US-Militär will Truppen leise durch die Luft ins Schlachtfeld bringen. Dazu hilft es US-Startups bei der Finanzierung ihrer Pläne zum Bau von Flugtaxis.

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Cora ist eines der Flugtaxis, für das sich das US-Militär interessiert.
Cora ist eines der Flugtaxis, für das sich das US-Militär interessiert. (Bild: Kitty Hawk)

Das US-Verteidigungsministerium unterstützt private Firmen bei der Entwicklung von Flugtaxis. Jeweils rund eine Million US-Dollar gehen an Joby Aero und die Kitty Hawk Corporation von Google-Mitgründer Larry Page für die Entwicklung des Flugtaxis Cora. Das geht aus einer Recherche der britischen Zeitung The Guardian hervor.

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Im amerikanischen Militärjargon werden die Flugtaxis Personal Aerial Vehicle (PAV) genannt. Vor allem der viel leisere Flug im Vergleich zu Helikoptern ist für das Militär interessant, genauso wie die höhere Flexibilität. Vor dem Start muss der große Rotor eines Helikopters erst auf Geschwindigkeit gebracht werden und kann nach der Landung auch nicht sofort abgebremst werden.

Die Flugtaxis basieren dagegen auf der Multicoptertechnologie - wie ferngesteuerte Drohnen mit viel kleineren Rotoren. Die PAVs sind für eine "Nische taktischer Einsätze" vorgesehen. Ein Angriffstrupp könnte auf mehrere Fahrzeuge verteilt werden und vergleichsweise leise in das Zielgebiet eindringen.

Während wenig Konkretes über die Pläne von Joby Aero bekanntgemacht wurde, gibt es für Cora von Kitty Hawk technische Angaben. Es ist ein Flugzeug mit elf Metern Spannweite, das mit zwölf Rotoren abheben kann, dann aber wie ein Flugzeug mit einem herkömmlichen Propeller weiterfliegt. Der Prototyp soll zwei Personen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h über eine Distanz von bis zu 100 km befördern können, was den Aktionsradius auf unter 50 km einschränkt.

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Der größte Teil der Finanzierung für die Flugtaxis stammt wohl nicht aus dem Militär. Berichten zufolge hat Joby Aero bereits über 100 Millionen US-Dollar aus anderen Quellen aufgebracht. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass Taxis in militärischen Diensten zum Einsatz kommen. Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges beauftragte das französische Militär Tausende Pariser Taxis, um Truppen während der Schlacht an der Marne rechtzeitig an die Front zu bringen.

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bentol 11. Jul 2018

In einer der vielen Megacities kann sowas schon sinnvoll sein.

ArcherV 11. Jul 2018

Also das sind schon sehr interessant aus. Übrigens, Hybrid Panzer per se sind jetzt ja...

DeathMD 11. Jul 2018

Was hat das jetzt damit zu tun, dass er viel Geld hat? Entwickle etwas, was für das...



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