Abo
  • Services:

Militär: US-Armee will Tausende von Robotern einsetzen

Die US-Armee soll kleiner und agiler werden. Die Militärstrategen prüfen, ob Kampfbrigaden in den kommenden Jahren von 4.000 auf 3.000 Mann verkleinert und die fehlenden Soldaten durch Roboter ersetzt werden können, die vor allem für Transportaufgaben eingesetzt werden sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Alpha Dog als Roboter-Maultier
Alpha Dog als Roboter-Maultier (Bild: Boston Dynamics)

General Robert Cone vom Training and Doctrine Command der US-Armee hat auf dem Army Aviation Symposium mitgeteilt, dass geprüft werde, die normalerweise rund 4.000 Mann starken Kampfbrigaden um 25 Prozent zu verkleinern und die restlichen Soldaten durch Roboter und unbemannte Plattformen zu ersetzen, berichtet die US-Publikation Defense News.

Stellenmarkt
  1. MediaNet GmbH Netzwerk- und Applikations-Service, Freiburg
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Auch der übliche Neun-Mann-Trupp der Armee stehe zur Diskussion, so der General. Es seien vor allem Kostengründe, die die Militärstrategen darüber nachdenken ließen, die Einheiten zu verkleinern und trotzdem deren Feuerkraft zu erhöhen. Die angedachten unbemannten, dafür aber leichteren und weniger stark gepanzerten Bodenfahrzeuge sollten bemannten Plattformen folgen. Innerhalb der vergangenen zwölf Jahre sei in Folge immer höherer Schutzmaßnahmen und deren Gewicht die Feuerkraft der Einheiten gesunken. Das wolle man nun ändern, sagte Cone Defense News.

Bei den künftigen Robotern solle es sich nicht vornehmlich um bewaffnete Einheiten handeln, sondern um Fahrzeuge, berichtet die Military Times. Schon im Oktober 2013 berichtete das Blatt, dass die US-Arme aber auch an einem sogenannten Tactical Assault Light Operator Suit (TALOS) arbeitet, also einem gepanzerten Kampfanzug für Spezialkräfte, der wie ein Exoskelett die körperlichen Fähigkeiten des Soldaten unterstützen soll und ihn mit Kommunikationseinrichtungen, Sensoren und Displays ausstattet.

Roboter als Lastträger

Wie die militärischen Transportroboter aussehen könnten, zeigt eindrucksvoll der Maschinenpark von Boston Dynamics. Alpha Dog ähnelt einem Maultier und kann schwere Lasten von 180 kg durch unwegsames Gelände schleppen und den Soldaten auf dem Fuß folgen. Der vierbeinige Alpha Dog soll die Ausrüstung von Soldaten im Feld tragen. Er kann autonom per GPS seinen Weg zu einem bestimmten Punkt finden, er kann aber auch einfach einem Menschen folgen. Ein System zum Maschinensehen macht das möglich. Der Roboter behält den Menschen im Auge, muss sich aber seinen Weg selbst suchen, was im Gelände nicht immer einfach ist. So muss er etwa Hindernisse selbstständig erkennen und ihnen ausweichen.

Als Antrieb dient dem Roboter ein Zweitaktmotor. Mit einer Tankfüllung soll der Roboter seine Höchstlast in 24 Stunden 30 Kilometer weit tragen. Google übernahm Boston Dynamics zum Jahresende 2013.

Wann die ersten Roboter in der US-Armee eingesetzt werden sollen, ist nicht absehbar.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 83,90€ + Versand
  3. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

PeterHubert 27. Jan 2014

Etwas größere AR Dronen sind doch viel besser geeignet für den militärischen "Soldaten...

TheUnichi 27. Jan 2014

Welcher Mensch auf dieser Welt gibt sich denn freiwillig mit Weniger zufrieden, wenn er...

Anonymer Nutzer 26. Jan 2014

Sicher, das Teil bewegt sich mitunter schon etwas seltsam. Aber warten wir mal noch ein...

dIaBo10s 25. Jan 2014

Was hier ein Werbevideo für ein Videospiel dient... wenn man das Thema schon etwas länger...

Kasabian 25. Jan 2014

Fakt ist doch dass die das Morden mit Maschinen als Human bezeichnen. Solche Menschen...


Folgen Sie uns
       


Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live

Wir zeigen uns enttäuscht von fehlenden Infos zu Metroid 4, erfreut vom neuen Super Smash und entzückt vom neuen Fire Emblem.

Nintendo E3 2018 Direct - Golem.de Live Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /