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Militär: China testet bewaffneten Roboterhund und Drohnen

Wie alle Militärs setzt auch das chinesische Drohnen und Roboter ein - zur Aufklärung, aber auch im Kampf.
/ Werner Pluta
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Bewaffneter Roboter: Einsatz im Häuserkampf (Bild: CCTV/Screenshot: Golem.de)
Bewaffneter Roboter: Einsatz im Häuserkampf Bild: CCTV/Screenshot: Golem.de

Ein Roboterhund und eine Drohne, die beide schießen können: Das chinesische Militär hat bei einem Manöver bewaffnete Roboter gezeigt.

Die Kampfroboter wurden in einem Beitrag des chinesischen Staatsfernsehens CCTV(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Zunächst wurde ein Roboterhund präsentiert, der für Aufklärungsaufgaben eingesetzt wird.

Er ähnelt dem Roboterhund Spot des US-Unternehmens Boston Dynamics , ist aber mit 15 kg rund 10 kg leichter. Gesteuert wird er über eine Art Gamepad. Die Kapazität seines Akkus reicht für einen Einsatz von zwei bis vier Stunden.

Der Roboter trägt eine Waffe

Eine zweite Version des Roboterhundes ist deutlich größer: Sie wiegt rund 50 kg und ist mit einem Schnellfeuergewehr ausgestattet. Gedacht ist der Roboter für den Häuserkampf. Im Video ist zu sehen, wie er mit einer Gruppe Soldaten in ein Haus vorrückt.

Am Ende zeigt CCTV Drohnen für verschiedene Einsatzzwecke, etwa Aufklärung oder Transport kleiner Objekte. Ein größerer Hexacopter ist ebenfalls mit einem Gewehr ausgestattet und kann Gegner aus der Luft bekämpfen.

Nicht nur das chinesische Militär nutzt kampffähige Roboter: Das US Marine Corps testet ebenfalls Roboterhunde, die mit ferngesteuerten Waffen ausgerüstet sind.

Die bewaffneten Roboter und Drohnen setzte das chinesische Militär im Manöver Golden Dragon ein, das die Volksbefreiungsarmee zusammen mit der kambodschanischen Armee abhält. Golden Dragon findet alle zwei Jahre statt, dieses Jahr zum sechsten Mal.


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