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Mikromobilität: Lime will E-Scooter-Nutzer vom Bürgersteig vertreiben

Wenn Radwege fehlen, weichen E-Scooter-Fahrer zum Unmut vieler Fußgänger gern auf den Bürgersteig aus. Der Vermieter Lime hat eine Technik entwickelt, die erkennt, wenn der Fahrer auf dem Bürgersteig fährt. Er wird anschließend gebeten, das zu lassen.

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E-Scooter von Lime in Berlin: Erkennen sie schon bald Bürgersteigfahrten?
E-Scooter von Lime in Berlin: Erkennen sie schon bald Bürgersteigfahrten? (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Elektro-Scooter-Fahrer auf den Bürgersteigen sind ein Ärgernis für Fußgänger. Der Vermieter Lime will sie von dort vertreiben. In der kalifornischen Stadt San José hat Lime ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet.

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Das Unternehmen erfasst während einer Fahrt neben der Position Beschleunigungsdaten und die Geschwindigkeit des E-Scooters. Ein System, das mit künstlicher Intelligenz arbeitet, wertet die Daten aus. Es macht sich dabei zunutze, dass Straßen und Bürgersteige im Allgemeinen einen anderen Belag haben und sich deshalb die Vibrationen unterscheiden.

Das System kann mit einer Genauigkeit von etwa 95 Prozent erkennen, ob ein Fahrer auf dem Bürgersteig statt auf der Straße fährt. Sollte er mehr als die Hälfte seiner Fahrt auf de Bürgersteig absolviert haben, bekommt er eine Nachricht, dass er künftig die Straße nutzen solle. Später plant Lime, noch eine Karte der Fahrt mitzuschicken, auf der der auf dem Bürgersteig zurückgelegte Weg markiert ist.

Lime arbeite an einer Erkennung von Fahrten auf dem Bürgersteig, seit das Unternehmen von Bedenken von Städten und Gemeinden gehört habe, sagte EV Ellington, Geschäftsführer von Lime in Nordkalifornien. Das Unternehmen sei sicher, eine Technik entwickelt zu haben, um das zu lösen. Lime wolle die Daten zudem der Stadt San José zur Verfügung stellen. Die dortigen Behörden könnten daraus den möglichen Bedarf für Verbesserungen der Infrastruktur wie etwa zusätzlichen Radwegen ablesen.

Die E-Scooter, die seit dem vergangenem Jahr auch hierzulande erlaubt sind, sind umstritten: Viele Verkehrsteilnehmer, vor allem Fußgänger, fühlen sich davon belästigt, zumal die Fahrer auch gern mal die Verkehrsregeln nicht beachten. Außerdem stören sich viele daran, dass die E-Scooter nach der Fahrt nicht ordnungsgemäß abgestellt werden, sondern oft herumliegen. Schließlich besteht eine hohe Verletzungsgefahr.

Lime testet die Technik zur Erkennung von Bürgersteigfahrten in einem Pilotprojekt in der Innenstadt von San José. Das Unternehmen machte keine Angaben darüber, wie lange das Projekt läuft und ob die Technik auch in anderen Städten, in denen Lime E-Scooter vermietet, verfügbar sein wird. Lime hat kürzlich in zwölf Städten in Nord- und Südamerika sowie in Europa sein Angebot eingestellt.

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Lachser 04. Feb 2020 / Themenstart

Auch wenn es keine genaue definition von künstlicher Intelligenz gibt, so finde ich es...

Nobunaga 30. Jan 2020 / Themenstart

Ich finde die Radfahrer Rüpel haftet . Die erlauben sich alles, und bei der...

HerrWolken 30. Jan 2020 / Themenstart

Ich fahre jeden Tag auf den Berliner Kopfsteinpflasterwegen. Ist immer noch besser als...

plutoniumsulfat 29. Jan 2020 / Themenstart

Das hilft natürlich ungemein. Fahre ich also 2km auf dem Radweg und dann 900m auf dem...

Poison Nuke 29. Jan 2020 / Themenstart

zumindest wenn ich mir nach einer Fahrt die Route auf der Karte anschaue, dann gibt es da...

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