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Mikrokraftwerke:
Viele Wege führen zu Strom

Schuhe, Regentropfen, Töne, Stoff: Fast alles lässt sich per Energy Harvesting zum Kraftwerk umfunktionieren, das zeigen viele Forscher mit spannenden und auch skurrilen Ideen.
/ Jan Oliver Löfken
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Energie kann man aus überraschenden Quellen gewinnen. (Bild: Pexels.com)
Energie kann man aus überraschenden Quellen gewinnen. Bild: Pexels.com

Abwärme, Bewegungen des Körpers, Regentropfen und sogar Schallwellen - nahezu überall schlummern Energiequellen, die sich mit immer ausgeklügelteren Mikro- und Nanogeneratoren anzapfen lassen. Erste Prototypen bieten zwar nur einige Tausendstel Watt Leistung. Doch die geringen Strommengen reichen aus, um Leuchtdioden, Sensoren oder Funkmodule zu betreiben. Sowohl Wirkungsgrade als auch Haltbarkeit der günstig herstellbaren, autarken Mikrokraftwerke steigen stetig. Bei vielen Gelegenheiten könnten sie Verkabelungen oder Knopfzellbatterien schon bald überflüssig machen.

Die möglichen Anwendungen der weitgehend wartungsfreien Module reichen weit: vom stromerzeugenden T-Shirt über medizinische Implantate und Roboterkomponenten bis hin zu kleinen und mobilen Stromquellen im Internet der Dinge oder flexible elektronische Folien, die sich einfach auf die Haut heften lassen.

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