Abo
  • IT-Karriere:

Miitomo: Nintendo stellt erste Anwendung für Smartphones vor

Es ist kein richtiges Spiel, was Nintendo als erste App für Mobilegames vorgestellt hat: Mit Miitomo sollen Spieler kommunizieren können. Außerdem wurde Nintendo Account für den plattformübergreifenden Austausch etwa von Speicherständen angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Miitomo
Miitomo (Bild: Nintendo)

Nintendo hat in Gesprächen mit Wirtschaftsanalysten seine erste Anwendung für Smartphones und Tablets vorgestellt. Sie trägt laut Wall Street Journal den Namen Miitomo und soll im Frühjahr 2016 als kostenloser Download erhältlich sein, aber kostenpflichtige Zusatzinhalte bieten. Spieler sollen in Miitomo auf Basis der Nintendo-Mii-Figuren einen Avatar erstellen und dann mit anderen Nutzern kommunizieren können.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim
  2. DRÄXLMAIER Group, Garching

Ein glückliches Händchen hatte Nintendo mit der Vorstellung von Miitomo nicht. Statt die App mit ein paar Informationen und Bildern anzukündigen, machte am 28. Oktober 2015 in sozialen Netzwerken das Gerücht die Runde, dass Nintendo am nächsten Tag sein erstes Spiel auf Smartphones veröffentlichen will - was übrigens auf enormes Interesse stieß. Die tatsächliche Präsentation von Miitomo wirkt auf viele potenzielle Kunden nun wie eine Verschiebung. Auch die US-Presse hat das Thema so aufbereitet, was eigentlich nicht ganz fair ist.

Nintendo hatte im Frühjahr 2015 angekündigt, eigene Produkte für Smartphones und ähnliche mobile Endgeräte zu produzieren. Dazu hat sich der Konzern mit dem Entwicklerstudio Dena zusammengetan. Offenbar ist die Partnerschaft so organisiert, dass Nintendo für das Spieldesign und Dena für den technischen Betrieb der Titel zuständig ist. Bis 2017 sollen insgesamt fünf Titel erscheinen.

Neben Miitomo hat Nintendo noch ein neues Netzwerk namens Nintendo Account angekündigt, mit dem sich Spieler wie bei Xbox Live oder dem Playstation Network anmelden und dann beispielsweise ihre Savegames synchronisieren oder virtuelle Gegenstände einkaufen können. Das Ganze ist mehr oder weniger ein Nachfolger für Club Nintendo. Der Zugang soll auch über Facebook, Google oder Twitter möglich sein und über mobile Endgeräte, PCs oder Nintendo-Hardware erfolgen können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fallout 4 GOTY für 10,99€, Civilization VI für 9,99€)
  2. 1.149,00€ (Bestpreis!)

mnementh 13. Nov 2015

Nintendo hat mit dem 3DS eine 3D-Lösung ohne Brillen und soll Deiner Meinung mit der...

hackgrid 29. Okt 2015

Mit tollen Soundtrack-CDs, genau! :-)

Missingno. 29. Okt 2015

Eher "tomo" wie japanisch "Freund".

Blar 29. Okt 2015

Die Firma wird DeNA geschrieben und DNA ausgesprochen.


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on

Samsung hat seine neuen Note-Modelle gezeigt und wir haben sie ausprobiert.

Samsung Galaxy Note 10 und 10 Plus - Hands on Video aufrufen
WEG-Gesetz: Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor
WEG-Gesetz
Bundesländer preschen bei Anspruch auf Ladestellen vor

Können Elektroauto-Besitzer demnächst den Einbau einer Ladestelle in Tiefgaragen verlangen? Zwei Bundesländer haben entsprechende Ergebnisse einer Arbeitsgruppe schon in einem eigenen Gesetzentwurf aufgegriffen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Elektroautos Mehr als 7.000 neue Ladepunkte in einem Jahr
  2. Elektroautos GM und Volkswagen verabschieden sich vom klassischen Hybrid
  3. Elektroauto BMW meldet Zehntausende E-Mini-Interessenten

Schienenverkehr: Die Bahn hat wieder eine Vision
Schienenverkehr
Die Bahn hat wieder eine Vision

Alle halbe Stunde von einer Stadt in die andere, keine langen Umsteigezeiten zur Regionalbahn mehr: Das verspricht der Deutschlandtakt der Deutschen Bahn. Zu schön, um wahr zu werden?
Eine Analyse von Caspar Schwietering

  1. DB Navigator Deutsche Bahn lädt iOS-Nutzer in Betaphase ein
  2. One Fiber EWE will Bahn mit bundesweitem Glasfasernetz ausstatten
  3. VVS S-Bahn-Netz der Region Stuttgart bietet vollständig WLAN

Google Maps: Karten brauchen Menschen statt Maschinen
Google Maps
Karten brauchen Menschen statt Maschinen

Wenn Karten nicht mehr von Menschen, sondern allein von Maschinen erstellt werden, erfinden diese U-Bahn-Linien, Hochhäuser im Nationalpark und unmögliche Routen. Ein kurze Liste zu den Grenzen der Automatisierung.
Von Sebastian Grüner

  1. Kartendienst Google bringt AR-Navigation und Reiseinformationen in Maps
  2. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
  3. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich

    •  /