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MIH Net/Eurofiber: Telefónica bietet Glasfaseranschlüsse in Berlin

Telefónica Deutschland vermarktet in Berlin O2-Glasfaser auf dem Open-Access-Netz von MIH Net Berlin. Das Glasfasernetz erreicht bis zu 1 GBit/s.
/ Achim Sawall
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Das Netz von MIH Net/Eurofiber im historischen Berliner Untergrund (Bild: MIH Net/Eurofiber)
Das Netz von MIH Net/Eurofiber im historischen Berliner Untergrund Bild: MIH Net/Eurofiber

Telefónica Deutschland startet in Berlin die Vermarktung von Glasfaseranschlüssen auf dem Netz der MIH Net Berlin (Eurofiber). Das gab der Mobilfunkbetreiber(öffnet im neuen Fenster) am 2. September 2026 bekannt. "So können wir mehr Berliner Haushalte mit leistungsfähigem Festnetz versorgen. Zudem können sie ihren Glasfaseranschluss bei O2 sinnvoll mit Mobilfunk und zusätzlichen digitalen Services kombinieren", sagte Justus von Bergmann, Director für das Neu- und Bestandskundengeschäft von Telefónica Deutschland.

Telefónica betreibt in Berlin ein Mobilfunknetz mit rund 1.000 Mobilfunkstandorten und hat kein eigenes Festnetz. UGG (Unsere Grüne Glasfaser) baut nicht in Berlin aus. Das Joint Venture von Allianz und Telefónica hat den Fokus auf dem ländlichen Raum.

Glasfaser über vorhandene Fernwärmekanäle

MIH Management übernahm das Eurofiber-Netz in Berlin erst im Juni 2026 von der Eurofiber Germany mit 150.000 Homes Passed, wo bis zu 1 GBit/s angeboten wird. MIH Net Berlin plant, mehr als 500.000 Haushalte und Unternehmen in Berlin mit seinem Open-Access-Netz zu erreichen. Verlegt wird die Glasfaser größtenteils über vorhandene Fernwärmekanäle, wobei deutlich weniger Tiefbauarbeiten entstehen. Die Fernwärmenetze mit 900 Kilometer langen Tunnelsystemen unter der Stadt stehen für den Ausbau zur Verfügung. Allerdings sind durch die teilweise engen Tunnel auch die Wartungsarbeiten erschwert.

Die MIH Net Berlin ist ein Unternehmen der MIH Group mit Sitz in Horstmar, das in Europa Glasfasernetze ausbaut und betreibt.

Eurofiber wandte sich selbst nicht an Endkunden, sondern bot sein Netz im Open Access nur anderen zur Vermarktung an. Das Unternehmen hat bereits bestehende Open-Access-Verträge mit Netzbetreibern wie Tele Columbus, Telefónica, DNS:Net oder Bahnhof aus Schweden. Dazu kommen viele weitere Partnerschaften aus den vergangenen Jahren.


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