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Mighty und Napoleon sollen Stift und Papier verdrängen.
Mighty und Napoleon sollen Stift und Papier verdrängen. (Bild: Adobe)

Mighty und Napoleon: Stift und Lineal für Tablets und Smartphones von Adobe

Mighty und Napoleon sollen Stift und Papier verdrängen.
Mighty und Napoleon sollen Stift und Papier verdrängen. (Bild: Adobe)

Adobe hat zwei Cloud-basierte Eingabegeräte für seine Creative-Cloud-Software entwickelt, Mighty und Napoleon genannt. Dabei handelt es sich um einen Stift und eine Art Geodreieck für Tablets und Smartphones.

Adobe folgt dem Vorbild anderer Softwareunternehmen und entwickelt eigene Hardware, setzt allerdings nicht auf eigene Tablets oder Smartphones, sondern kündigt mit Mighty und Napoleon zwei Eingabegeräte für Tablets und Smartphones an, die sich von den bisher verfügbaren deutlich unterscheiden.

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Ein Stift namens Mighty

Bei Mighty handelt es sich um einen druckempfindlichen Stift für Tablets und Smartphones. Adobe zeigt Mighty in Kombination mit einem iPad. So lassen sich mit dem akkubetriebenen Stift Linien unterschiedlicher Stärke auf das Tablet zeichnen. Der mit eigenem Speicher ausgestattete Stift arbeitet dazu mit Bluetooth LE (Low Energy) und lässt sich mit dem Creative-Cloud-Account des Nutzers verbinden, womit einige neue Funktionen möglich werden.

Denn das Besondere an Mighty ist seine Integration in Adobes Software: Diese erkennt den Stift und kann ihn vom Finger unterscheiden, so dass mit dem Stift gezeichnete Linien mit dem Finger wieder weggewischt werden können. Ganze Objekte lassen sich mit dem Tippen eines Fingers löschen oder durch Tippen mit zwei Fingern wiederherstellen.

Mit einem Knopf am Stift kann ein Werkzeugmenü auf dem Display geöffnet werden. Darin kann beispielsweise ein anderer Pinsel aktiviert oder die Farben verändert werden, die sich die Software direkt aus den in der Creative Cloud gespeicherten Kuler-Profilen holt. Über die Cloud-Zwischenablage lassen sich zuvor erstelle Objekte in eine Zeichnung einfügen. Zudem ist es in Kombination mit dem Stift möglich, Objekte von einem Gerät auf ein anderes zu kopieren. Dazu wird die Identität des Nutzers auf dem Stift hinterlegt.

Napoleon ist eher kurz geraten

Mighty wird durch Napoleon ergänzt, eine Art kurzes Lineal, das zugleich als Geodreieck und Zirkel genutzt werden kann. Wie bei einem Lineal kann Napoleon genutzt werden, um an seinen Kanten gerade Linien mit Mighty zu zeichnen.

Da es sich bei Napoleon aber um ein digitales Lineal handelt, kann es noch etwas mehr: Wird Napoleon auf das Display eines Tablets gelegt, erscheint eine gerade Linie, an der der Stift entlanggeführt werden kann, was das Zeichnen gerader Linien vereinfachen soll.

Das gleiche Prinzip funktioniert auch mit anderen Formen wie Dreiecken, Quadraten oder Kreisen, die Napoleon ebenfalls projizieren kann. Kleine Abweichungen gleicht die Software aus, so dass sich sehr einfach exakt kreisförmige Linien mit der Hand zeichnen lassen.

Mighty und Napoleon sollen allerdings nur ein Anfang sein, Adobe will weitere Cloud-fähige Geräte auf den Markt bringen, um seine Nutzer fürs digitale Zeichnen zu begeistern. Diese sollen ihre Skizzen damit künftig digital anfertigen, statt zu Papier und Stift zu greifen.


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Anonymer Nutzer 08. Mai 2013

Die Technik ist meines wissens nach von Wacom. Ich würde das Cintiq 24HD aber nicht zum...

Natchil 07. Mai 2013

Freies Zeichnen mit Stift ist gut, das Lineal aber überflüssig. Könnte man auf Papier nur...

Rosch 07. Mai 2013

Nur ohne Cloud und demzufolge ohne Onlinezwang! Sonst wirds nicht gekauft. Punkt. Basta...



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