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Miet-Smartphones: Everphone sammelt Kapital für Expansion

Everphone vermietet Smartphones an Unternehmen - inklusive Softwareverwaltung. Neues Geld soll eine Expansion ermöglichen.
/ Tobias Költzsch
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Bei Everphone können Unternehmen unter anderem das iPhone 13 Pro Max mieten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Bei Everphone können Unternehmen unter anderem das iPhone 13 Pro Max mieten. Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Das deutsche Unternehmen Everphone hat im Rahmen einer Finanzierungsrunde 200 Millionen US-Dollar gesammelt. Das hat Everphone(öffnet im neuen Fenster) in einer Pressemeldung(öffnet im neuen Fenster) mitgeteilt. Größter Anteilseigner ist nun Cadence Growth Capital (CGC), das die Finanzierungsrunde angeführt hat.

Everphone bezeichnet sich selbst als den Pionier im Bereich des Phone-as-a-Service-Modells. Das Startup vermietet Smartphones und Tablets an Unternehmen, im Mietpreis ist die komplette Softwareverwaltung für Administratoren enthalten. Wenn ein Gerät nicht mehr gebraucht wird - etwa, wenn ein Mitarbeiter ausscheidet -, wird es einfach zurückgegeben.

Durch das Mietmodell soll verhindert werden, dass zu viele Geräte gekauft werden und ungenutzt herumliegen. Die zurückgenommenen Geräte werden gelöscht, aufgearbeitet und für eine weitere Nutzung freigegeben. Nach zwei Jahren werden die Geräte ebenfalls aufgearbeitet, aussortiert und als Refurbished-Smartphones verkauft.

Everphone kümmert sich um die Gerätebeschaffung

Bei Everphone können Firmen entweder festlegen, welche Geräte angeschafft werden sollen - Everphone besorgt diese dann und verteilt sie an die Angestellten. Alternativ können Unternehmen auch ein Budget für jeden Mitarbeiter festlegen; diese können sich ihr Wunschgerät dann bei Everphone selbst aussuchen. Dabei stehen sowohl Topmodelle als auch preiswertere Geräte aus dem Apple- und Android-Bereich zur Verfügung.

Mit dem gesammelten Geld will Everphone expandieren und sein Geschäft außerhalb des Kernmarktes in Deutschland vorantreiben. Vor allem will das Unternehmen in den USA und in Europa mehr Märkte erschließen. Dazu sollen neue Geschäftskunden gewonnen und mehr Personal eingestellt werden. Außerdem soll die Geräteflotte aufgestockt werden; aktuell hat Everphone eigenen Angaben zufolge über 100.000 Smartphones und Tablets im Umlauf.


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