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Bugs, die Apple liebt

All das wiederum führt zu erhöhten Updatefrequenzen, darunter Sicherheitsupdates für Bugfix-Updates, wie zuletzt von iOS/iPadOS Version 26.4.1 auf 26.4.2(öffnet im neuen Fenster). Nun ist es nicht so, dass das Problem nur Apple beträfe, es ist ein industrieweites Problem.

Aber Apple hat den Ruf, etwas besser zu sein als der Rest – und der leidet mit jedem zusätzlichen und obendrein schlecht dokumentierten Bugfix mehr. Für solche Update-Rochaden hätten wir Mac-Menschen die Windows-Kollegen vor einigen Jahren noch ausgelacht. Sie haben aber den Vorteil, dass es praktische Tools gibt(öffnet im neuen Fenster), um der Bloatware im System Einhalt zu gebieten.

Und dann sind da natürlich die Standard-Bugs, die einfach immer da sind, und die Apple über viele Jahre hinweg nicht behob: Die Website Bugs Apple Loves(öffnet im neuen Fenster) listet die schlimmsten Vertreter auf und schätzt ironisch die Mannjahre, die der Menschheit damit verloren gingen. Derzeit steht der Zähler bei 32,6 Millionen Jahren – pro Jahr. Darunter sind teilweise wirklich alte Bugs uralter Funktionen, deren sich Apple einfach nicht anzunehmen scheint.

Abos aus der Hölle

Als kleines Enshittification-Extra obendrauf setzt Apple jetzt auch auf Software-Abos. Man kann Software-Abos hassen oder mögen: Im professionellen Umfeld haben sie für Unternehmen und Freelancer gewisse Vorteile, darunter einen niedrigen monatlich festen Abschreibungsposten für die Steuer.

Der Punkt geht an Apple, weshalb es (wie bei Adobe) sinnvoll sein kann, Pro-Software im Paket als Abo anzubieten. Bei Consumer-Software ist leider das Gegenteil oft der Fall: Teure Abos nerven Kunden, zumal bei Software, die vorher als Einmalkauf mit allen künftigen Updates im App Store zu haben war.

Und Apple? Schnürte im Januar eine nach eigenen Angaben "inspirierende Sammlung von Kreativapps" als Apple Creator Studio(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Das Problem: Neben den sonst teuren Pro-Apps landeten Consumer-Titel im Paket, darunter Pages, Keynote und Numbers sowie die Bildbearbeitung Pixelmator Pro.


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