Abo
  • Services:
Anzeige
Drohnen mit Krallen hängen sich unter die Decke
Drohnen mit Krallen hängen sich unter die Decke (Bild: Uni Stanford)

Microspines: Drohne krallt sich an der Decke fest

Drohnen mit Krallen hängen sich unter die Decke
Drohnen mit Krallen hängen sich unter die Decke (Bild: Uni Stanford)

Eine kleine Drohne kann sich nicht lange in der Luft halten und eignet sich deshalb schlecht als Beobachtungsplattform. Wer die Natur kennt, weiß eine Lösung: Krallen. Damit hängen sich energiesparende Drohnen nun an die Wand und spähen trotzdem.

Doktorand Morgan Pope und sein Team von der Stanford University wollen Drohnen tierischer machen. Wie Vögel und Reptilien sollen sie sich mit Krallen und Klauen an Wänden und Decken festhalten. Das soll viel Energie sparen, denn in der Luft halten sich kleine Drohnen nicht lange. Die von Pope geplanten Drohnen sind fliegende Sensorträger, die die Umgebung aus zivilen und militärischen Gründen für längere Zeit beobachten sollen. Pope forscht in Stanford am Biomimetics and Dexterous Manipulation Laboratory.

Anzeige

Bei Katastrophen, im Krieg oder bei wissenschaftlichen Missionen zur Beobachtung von Flora und Fauna lassen sich Drohnen dazu einsetzen, das Terrain zu erkunden, ohne dass sich ein Mensch in Gefahr begeben muss. Um die Verweildauer der fliegenden Augen zu erhöhen, will Pope sie mit winzigen Krallen befestigen. Dann könnten ihre Rotoren abgeschaltet werden. Natürlich könnte eine Drohne auch landen, doch vom Boden aus erhält der Betreiber kaum den notwendigen Überblick.

Zum Festkrallen geht die Drohne auf Kollisionskurs mit der Landeoberfläche. Beim ersten Auftreffen auf die Wand bremst eine Art Schwanz aus Karbon den Aufprall. Sensoren erkennen den Aufprall und sorgen dafür, dass der Quadcopter weiter in Richtung Oberfläche drückt. Ein Greifmechanismus mit angespitzten, gegenüberliegenden Klauen aus Stahl, der im Zentrum des Quadcopters zwischen den Rotoren untergebracht ist, ermöglicht dann den Kontakt mit der Oberfläche.

Die Wissenschaftler arbeiten jedoch noch an verfeinerten Strategien zum Festhalten und Loslassen. Besonders letzteres ist wichtig, wenn sich die Drohne nicht halten kann. Dann soll schließlich kein unkontrollierter Absturz, sondern ein Abfangmanöver folgen.


eye home zur Startseite
ThomasBrand 19. Mai 2016

Echt wohl cool! Ich frage mich welches Modell die dort verwenden :). Generell finde ich...

leed 19. Mai 2016

Sieht für mich ziemlich nach einem Umbau der Parrot AR 2.0 aus.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Dortmund
  2. dSPACE GmbH, Paderborn
  3. MBDA Deutschland, Schrobenhausen
  4. Giesecke+Devrient GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 17,49€)

Folgen Sie uns
       


  1. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  2. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  3. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen

  4. Polyphony Digital

    GT Sport bekommt Einzelspielerliga

  5. Smartphone-Tarife

    Congstar wertet Prepaid-Pakete auf

  6. Rauschgifthandel

    BKA nimmt "Top-Verkäufer" aus dem Darknet fest

  7. Toyota

    Roboter T-HR3 meldet sich zum Arbeitseinsatz

  8. FixFifa

    Fans von Fifa 18 drohen mit Boykott

  9. Samsung

    Erste Details zum Galaxy S9

  10. Cyber Monday

    Streiks an drei Amazon-Standorten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  2. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Empfänger

    Sector7 | 13:54

  2. Re: Welche Lobby?

    mnementh | 13:53

  3. Re: Notruf: Seitentaste und Lautstärke - Lustig...

    Peace Р| 13:53

  4. Re: Generelles Problem

    RheinPirat | 13:51

  5. Re: Warum braucht ein Zweirad der Zukunft

    dEEkAy | 13:49


  1. 12:56

  2. 12:30

  3. 11:59

  4. 11:51

  5. 11:45

  6. 11:30

  7. 11:02

  8. 10:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel