Gute Akkulaufzeit, aber Treiber-Pfusch

Bei der Akkulaufzeit gibt es zwei interessante Aspekte: Einerseits hat Microsoft die Displayauflösung verglichen mit dem Vorgänger erhöht, andererseits einen effizienteren Prozessor verbaut und die Akkukapazität leicht von 42,2 auf 38,2 Wh reduziert. Wir erreichen im Productivity-Test des Futuremark Powermark und einer normierten Helligkeit von 150 cd/m² eine Laufzeit von sechseinhalb Stunden und damit genauso viel wie beim Surface Pro 3.

  • Surface Pro 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Im C15 liegt das SP4 überraschend weit vorne (Screenshot: Golem.de)
  • Die deutlich bessere Grafikeinheit des SP4 zeigt sich im Fire Strike (Screenshot: Golem.de)
  • Im CB15 hält der 6300U konstant 2,9 GHz (Screenshot: Golem.de)
  • Im Luxmark 3 mit Last auf den CPU-Kernen und auf der iGPU sinkt der Takt auf 1,3 GHz (Screenshot: Golem.de)
  • Die SSD liest sehr flott, die Schreibrate enttäuscht (Screenshot: Golem.de)
  • 300 MByte schreibend pro Sekunde sind für eine PCIe-SSD lahm (Screenshot: Golem.de)
  • Ohne Samsung-Treiber fallen bestimmte 4K-Transfers extrem langsam aus (Screenshot: Golem.de)
  • Im Productivity-Test hält da SP4 bei 150 cd/m² rund sechseinhalb Stunden durch (Screenshot: Golem.de)
Im Productivity-Test hält da SP4 bei 150 cd/m² rund sechseinhalb Stunden durch (Screenshot: Golem.de)
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Der Productivity-Test simuliert eine leichte Browserlast ohne Videos oder aufwendige Webseiten und stoppt, wenn die Akkukapazität bei 20 Prozent angekommen ist. Die lokale 720p-Version des H.264-codierten Films Sintel können wir im Flugzeugmodus rund zehn Stunden betrachten.

Das Firmware-Update vom 18. November 2015, was unter anderem den ACPI-Compliant Control Method Battery Driver betrifft, änderte an der Akkulaufzeit nichts. Im Redaktionsalltag mit Bildbearbeitung sowie Videodownloads und -uploads schaffte unser Microsoft-Testmuster zwischen vier und fünf Stunden. Nachmittags musste es also immer an die Steckdose. Das 31-Watt-Netzteil lädt das Surface Pro 4 in rund zweieinhalb Stunden wieder vollständig auf. Auf Reisen ist der im Netzteil integrierte USB-Typ-A-Port sehr praktisch, beim Surface mit Core M3 fehlt er aber.

Einen Fauxpas hat sich Microsoft beim neuen Surface Pro 4 allerdings geleistet: Die verbaute Samsung-SSD, eine PM951 in M.2-Kärtchenbauart, wird über die PCIe-Schnittstelle und mit dem NVMe-Protokoll angesprochen. Allerdings ist nur der generische Windows-Treiber installiert, weshalb es vorkommen kann, dass 4-KByte-Dateien extrem langsam gelesen und geschrieben werden. Der Samsung-Treiber für die 950 Pro schafft Abhilfe, der Samsung NVMe Driver Installer funktioniert auch mit dem PM951-Modell im Surface.

  • Surface Pro 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Surface Pro 4 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Im C15 liegt das SP4 überraschend weit vorne (Screenshot: Golem.de)
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Abgesehen von diesem kleinen Problem liest das verbaute Solid State Drive ziemlich flott. Wir erreichen Transferraten von bis zu 1.500 MByte pro Sekunde. Die Schreibrate fällt mit bis zu 300 MByte pro Sekunde eher gering aus, hier wäre eine SM951-NVMe die bessere Wahl gewesen. Ärgerlich: In den US-Versionen des Surface Pro 4 steckt eine schnellere 256-GByte-SSD.

Daten gelangen mittels eines USB-3.0-Ports in Typ-A-Bauweise oder per Micro-SD-Kartenleser auf das Tablet, zudem hat Microsoft ac-WLAN 2x2 verbaut. Was weiterhin fehlt, ist ein LTE-Modem. Selbst optional bietet Microsoft keines an.

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alexeus 28. Nov 2015

Bei den tollen Erfahrungen die wir mit dem integrierten Sierra Wireless LTE Modem des...

ChMu 27. Nov 2015

Das waere unfaehr, das Nokia wuerde mit seiner erheblich besseren Batterie Laufzeit, dem...

Schnapsbrenner 27. Nov 2015

Das hört sich eher nach Normalverhalten an. Vielleicht war das Gerät nicht ganz in Ordnung.

Manga 24. Nov 2015

Dafür reagiert die Wacom technik etwas flotter als N-Trig... Die Nachführung bei N-Trig...

Bouncy 24. Nov 2015

Wir haben hier in der IT seit Anfang des Jahres rund 10 SP3, eines bei mir, keines davon...



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