Gute Akkulaufzeit, aber Treiber-Pfusch
Bei der Akkulaufzeit gibt es zwei interessante Aspekte: Einerseits hat Microsoft die Displayauflösung verglichen mit dem Vorgänger erhöht, andererseits einen effizienteren Prozessor verbaut und die Akkukapazität leicht von 42,2 auf 38,2 Wh reduziert. Wir erreichen im Productivity-Test des Futuremark Powermark und einer normierten Helligkeit von 150 cd/m² eine Laufzeit von sechseinhalb Stunden und damit genauso viel wie beim Surface Pro 3.
Der Productivity-Test simuliert eine leichte Browserlast ohne Videos oder aufwendige Webseiten und stoppt, wenn die Akkukapazität bei 20 Prozent angekommen ist. Die lokale 720p-Version des H.264-codierten Films Sintel können wir im Flugzeugmodus rund zehn Stunden betrachten.
Das Firmware-Update vom 18. November 2015, was unter anderem den ACPI-Compliant Control Method Battery Driver betrifft, änderte an der Akkulaufzeit nichts. Im Redaktionsalltag mit Bildbearbeitung sowie Videodownloads und -uploads schaffte unser Microsoft-Testmuster zwischen vier und fünf Stunden. Nachmittags musste es also immer an die Steckdose. Das 31-Watt-Netzteil lädt das Surface Pro 4 in rund zweieinhalb Stunden wieder vollständig auf. Auf Reisen ist der im Netzteil integrierte USB-Typ-A-Port sehr praktisch, beim Surface mit Core M3 fehlt er aber.
Einen Fauxpas hat sich Microsoft beim neuen Surface Pro 4 allerdings geleistet: Die verbaute Samsung-SSD, eine PM951 in M.2-Kärtchenbauart, wird über die PCIe-Schnittstelle und mit dem NVMe-Protokoll angesprochen. Allerdings ist nur der generische Windows-Treiber installiert, weshalb es vorkommen kann, dass 4-KByte-Dateien extrem langsam gelesen und geschrieben werden. Der Samsung-Treiber für die 950 Pro schafft Abhilfe, der Samsung NVMe Driver Installer funktioniert auch mit dem PM951-Modell im Surface.
Abgesehen von diesem kleinen Problem liest das verbaute Solid State Drive ziemlich flott. Wir erreichen Transferraten von bis zu 1.500 MByte pro Sekunde. Die Schreibrate fällt mit bis zu 300 MByte pro Sekunde eher gering aus, hier wäre eine SM951-NVMe die bessere Wahl gewesen. Ärgerlich: In den US-Versionen des Surface Pro 4 steckt eine schnellere 256-GByte-SSD.
Daten gelangen mittels eines USB-3.0-Ports in Typ-A-Bauweise oder per Micro-SD-Kartenleser auf das Tablet, zudem hat Microsoft ac-WLAN 2x2 verbaut. Was weiterhin fehlt, ist ein LTE-Modem. Selbst optional bietet Microsoft keines an.
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