Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Microsofts Suchmaschine: Das neue Bing ist wohl sehr erfolgreich

Microsoft freut sich darüber, dass die Suchmaschine durch KI und Smartphone-Funktionen beliebter wird. Es gibt aber noch viel zu tun.
/ Oliver Nickel
29 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Bing ist bei den Usern erfolgreich. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Bing ist bei den Usern erfolgreich. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Microsoft fasst die Entwicklung bei der eigenen Suchmaschine Bing in den letzten 30 Tagen zusammen. Im Februar 2023 hat das Unternehmen einen enormen Anstieg bei den Nutzerzahlen verzeichnen können. Mehr 100 Millionen Menschen nutzen laut Microsoft Bing – ein wichtiger Meilenstein für die Suchmaschine. Microsoft ist sich dabei aber auch der Realität bewusst. "Wir bleiben ein kleiner Mitspieler mit Anteilen im einstelligen Prozentbereich" , heißt es im Blog-Post(öffnet im neuen Fenster) .

Das gestiegene Interesse erklärt Microsoft durch zwei Dinge: Zum einen sei der Edge-Browser beliebter denn je. Dort ist Bing als Standardsuche direkt auf der Startseite integriert. Laut dem Portal Statcounter(öffnet im neuen Fenster) liegt der Anteil von Edge weltweit bei etwa 4,27 Prozent. Das ist mehr als Firefox, aber weit weniger als Apple Safari (18,86 Prozent) und Google Chrome (65,74 Prozent).

Mit Chat-KI zum Erfolg

Ein Grund für den Erfolg von Bing sieht Microsoft zudem im neuen Ansatz und im Prometheus-Modell. Dieses soll Suchanfragen als Chaterfahrungen modellieren. Deshalb integriert Microsoft einen auf ChatGPT basierenden Sprachgenerator . Derzeit verwenden mehr als eine Million Menschen die Chatfunktion in der Preview. Sie ist allerdings noch nicht fertig und wird stetig weiterentwickelt.

Die Suchmaschine integriert auch einen Sprachchat, weshalb Microsoft einen steigenden Anteil an Mobile-Usern unter den Bing-Neuzugängen sieht. "Auf dem kleinen Bildschirm sind Antworten, der Chat und neuerdings auch Spracheingaben wesentlich hilfreicher. Sie haben zu einem sechsfachen Anstieg bei den täglichen aktiven Nutzern im Vergleich zur Zeit vor dem Launch beigetragen" , schreibt Microsoft.

Das KI-gestützte Bing ist allerdings noch lange nicht fertig. Die Software hat teilweise sogar noch Probleme, längere Texte zu verstehen und kann dadurch ungenaue Antworten ausgeben. Das hielt Microsoft nicht davon ab, die Preview in Windows 11 für Testzwecke zu integrieren .


Relevante Themen