Microsofts Suchmaschine: Bing sagt Fußballergebnisse voraus

Microsoft hat seiner Suchmaschine eine neue Funktion in Deutschland verpasst: Bing sagt jetzt auch Fußballergebnisse voraus. Nicht nur für die Bundesliga, auch für Champions-League-Spiele und andere europäische Ligen berechnet Bing die Gewinnwahrscheinlichkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Bing kann jetzt in Deutschland den Ausgang von Fußballspielen vorhersagen.
Bing kann jetzt in Deutschland den Ausgang von Fußballspielen vorhersagen. (Bild: Bongarts)

Mit der Suchmaschine Bing können Nutzer sich jetzt auch Fußballergebnisse vorhersagen lassen. Um die Gewinnwahrscheinlichkeiten zu berechnen, verwendet Microsoft einen eigenen Alghoritmus. Dieser besteht aus verschiedenen mathematischen Prognosemodellen und kombiniert diese mit Nutzerdaten aus Suchanfragen und sozialen Netzwerken.

Verschiedene Parameter werden bei der Berechnung berücksichtigt

Stellenmarkt
  1. Application Manager (m/w/d)
    Intrum Deutschland GmbH, Heppenheim
  2. IT-Systemadministrator (m/w/d) mit Perspektive IT-Leiter (m/w/d)
    Wäschefabrik Kneer e.K., Westerheim
Detailsuche

Mit Hilfe dieser Big Data berechnet Bing die Wahrscheinlichkeiten eines Sieges der Heimmannschaft, eines Sieges der Gastmannschaft oder eines Unentschiedens. Bei Bundesliga- und Champions-League-Spielen werden beispielsweise nicht nur die Ergebnisse der vorigen Spiele berücksichtigt, sondern auch der Torvorteil bei jedem Spiel, der Heimspielvorteil und das Wetter am Spieltag.

Microsoft zufolge hat Bing bereits in der Vergangenheit Ergebnistendenzen richtig vorhergesagt: So wurden 15 von 16 analysierten Vorrundenbegegnungen der Fußballweltmeisterschaft 2014 korrekt getippt, ebenso der Sieger des letzten Champions-League-Finals. Was Bing nicht kann, ist das konkrete Ergebnis vorhersagen.

Vorhersagen wirken stellenweise etwas mutig

Ein Blick auf den kommenden Bundesligaspieltag verrät beispielsweise, dass die Siegchance von Hertha BSC gegen den FC Ingolstadt bei 37 Prozent liegt, ebenso wahrscheinlich ist ein Unentschieden. Dass die Schanzer im Olympiastadion siegen, ist Bing zufolge mit 26 Prozent wahrscheinlich. Diese Werte erscheinen plausibel, werden die Defensivstärken beider Teams und die bessere Offensive von Hertha BSC berücksichtigt.

Golem Akademie
  1. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
  2. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Andere Vorhersagen klingen etwas kühner, etwa dass Schalke 04 mit ganzer 56-prozentiger Wahrscheinlichkeit gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen soll, denen nur eine 20-prozentige Gewinnwahrscheinlichkeit bescheinigt wird. Eine Siegchance Werder Bremens gegen Mainz von 46 Prozent erscheint auch etwas zu hoch, angesichts der aktuellen Form der Mainzer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SteveT 20. Mär 2016

Aus Neugier hatte ich mir am Freitag mal die Vorhersagen ausgedruckt. Hier für alle die...

Dwalinn 19. Mär 2016

Ach ja das Golem Forum ist so wunderbar durchschaubar

Niaxa 18. Mär 2016

Äh du weist schon was für Volkssportarten in den USA zählen oder? Fußball WM ist da so...

Dwalinn 18. Mär 2016

Stimmt... Bing ist nur gut wenn man nach Katzen sucht..... allerdings sollte man dann...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
Artikel
  1. Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
    Digitalisierung
    500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

    Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

  2. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  3. Frequenzen: Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne
    Frequenzen
    Bundesnetzagentur erfüllt Forderungen der Mobilfunkkonzerne

    Jochen Homann könnte vor seinem Ruhestand noch einmal Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica erfreuen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /