Abo
  • IT-Karriere:

Microsofts Outlook.com: Unbefugte hatten drei Monate lang Zugriff auf Kundendaten

Microsofts E-Mail-Dienst Outlook.com wurde teilweise gehackt. Für drei Monate hatten Unbefugte Zugriff auf Kundendaten. Wie viele Nutzer davon betroffen sind, sagt der Anbieter nicht. Kunden werden zum Zurücksetzen des Passworts aufgefordert.

Artikel veröffentlicht am ,
Kunden von Outlook.com sollen ihr Kennwort ändern.
Kunden von Outlook.com sollen ihr Kennwort ändern. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Microsoft informiert momentan Kunden von Outlook.com über einen unbefugten Datenzugriff auf den E-Mail-Dienst. Das berichtet unter anderem The Verge, die sich den Vorfall von Microsoft haben bestätigen lassen. Vom 1. Januar 2019 bis zum 28. März 2019 hätten Unbefugte Zugriff auf Kundendaten von Outlook.com gehabt.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz BNP Paribas, München
  2. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg

Unbekannte hätten die E-Mail-Adressen der betroffenen Kunden, die Bezeichnungen der E-Mail-Verzeichnisse, aber auch alle anderen darüber laufenden E-Mail-Adressen samt Betreffzeile mitlesen können. Damit können unter Umständen vertrauliche Informationen in fremde Hände gelangt sein. Der Zugriff auf Inhalte oder Anhänge von E-Mails sei hingegen nicht möglich gewesen, versichert Microsoft. Auch Kennwörter oder persönliche Daten seien Angreifern nicht zugänglich gewesen.

Der Datenzugriff sei möglich geworden, weil sich Unbefugte die Zugangsdaten eines Support-Mitarbeiters verschafft haben. Microsoft machte keine Angaben dazu, wie es zu dem Zugriff auf die Zugangsdaten kommen konnte. Drei Monate konnten Unbefugte darüber unbemerkt auf die oben genannten Kundendaten zugreifen. Microsoft sagt, das Unternehmen habe keinen Überblick, in welchem Umfang Daten abgeschöpft worden seien. Das Unternehmen rät Nutzern von Outlook.com, sicherheitshalber ihr Kennwort zu ändern.

Support-Konto wurde gesperrt

Man habe das entsprechende Konto des Support-Mitarbeiters mittlerweile gesperrt, so dass darüber kein weiterer Datenzugriff möglich sei, erklärte Microsoft. Wann der Datenzugriff bemerkt wurde, ist nicht bekannt. Es ist unklar, warum Unbefugte zwar seit zwei Wochen offenbar keinen Zugriff mehr auf die Kundendaten haben, Betroffene aber erst jetzt informiert wurden. Erst auf Nachfrage wurde die Öffentlichkeit von Microsoft über den Vorfall informiert.

Outlook.com ist eine E-Mail-Dienst von Microsoft, der seit Anfang 2013 für Kunden zur Verfügung steht. Er hat den Dienst Hotmail ersetzt. Alle Hotmail-Konten wurden bis Ende 2013 zu Outlook.com-Konten umgewandelt. Wer also ein altes Hotmail-Konto hat, kann von dem Datenzugriff ebenfalls betroffen sein. Nach der Migration wurde Hotmail eingestellt.

Auch interessant:



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED 65E8LLA für 1.777€ statt 2.077€ im Vergleich)
  2. (u. a. Days Gone - Special Edition für 39€ und Forza Horizon 3 für 15€)
  3. 139€
  4. (u. a. AMD Ryzen + ASUS-X570-Mainboard kaufen und bis zu 125€ sparen)

surfi 15. Apr 2019

Outlook.com ist ja nun weitaus mehr als ein reiner E-Mail-Anbieter. Du hast eine...

Anonymer Nutzer 15. Apr 2019

für wpf setzt du die sicherheit von kundendaten aufs spiel?

User_x 15. Apr 2019

meint Ihr das dann als Hardwaredongel? Hilfe, wer tut sich sowas an?

Lanski 15. Apr 2019

Ich glaube du hast den Unterschied nicht ganz mitbekommen. Cloud ist nicht...

Lanski 15. Apr 2019

Ich stimme dem Argument zu. Ich weiß nicht wie das sonstwo in der Welt ist, aber hier...


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Geothermie: Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren
Geothermie
Wer auf dem Vulkan wohnt, muss nicht so tief bohren

Die hohen Erwartungen haben Geothermie-Kraftwerke bisher nicht erfüllt. Weltweit setzen trotzdem immer mehr Länder auf die Wärme aus der Tiefe - nicht alle haben es dabei leicht.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Nachhaltigkeit Jute im Plastik
  2. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  3. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?

Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
Hue Sync
Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
  2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
  3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

Verkehrssicherheit: Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall
Verkehrssicherheit
Die Lehren aus dem tödlichen SUV-Unfall

Soll man tonnenschwere SUV aus den Innenstädten verbannen? Oder sollten technische Systeme schärfer in die Fahrzeugsteuerung eingreifen? Nach einem Unfall mit vier Toten in Berlin mangelt es nicht an radikalen Vorschlägen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Torc Robotics Daimler-Tochter testet selbstfahrende Lkw
  2. Edag Citybot Wandelbares Auto mit Rucksackmodulen gegen Verkehrsprobleme
  3. Tusimple UPS testet automatisiert fahrende Lkw

    •  /