Microsofts Notebook: Surface Laptop Studio 2 bringt USB-A zurück

Nachdem bereits mehrere Leaks über die kommende Surface-Generation aufgetaucht sind, stellt Microsoft die Geräte nun offiziell auf einem dedizierten Surface-Event vor. Dazu zählt auch die zweite Version des mittlerweile zwei Jahre alten Surface Laptop Studio (Test, g+) . Das Gerät behält dabei den ungewöhnlichen Formfaktor mit Schwenk-Display bei. Das Panel kann dabei über die Tastatur gezogen und so als auf dem Tisch stehender Tablet-Ersatz genutzt werden.
Äußerlich ändert sich am Notebook also nicht viel. Allerdings fallen an den Gehäuseseiten zwei zusätzliche Ports auf. Microsoft ergänzt die beiden Thunderbolt-4-Buchsen und den bekannten Surface-Dock-Ladeport um einen USB-A-Anschluss und einen Micro-SD-Kartenleser. Der Laptop Studio eignet sich so besser für den Einsatz als mobile Workstation für Grafikprofis.

Dafür integriert das Notebook wieder einen Stift-Digitizer und Touchscreen. Der passende Eingabestift nutzt weiterhin das Microsoft-Pen-Protokoll. Er wird wie beim Vorgänger am Gehäuse unter dem Trackpad magnetisch aufbewahrt und dort induktiv aufgeladen. Auch behält das Notebook ein 3:2-Format, das 14,4 Zoll große Display und die Auflösung von 2.400 x 1.600 Pixeln mit einer Bildfrequenz von 120 Hz bei.
Mit Raptor-Lake und Nvidia-GPU
Wie bei allen vorherigen Surface-Generationen wird zudem die Hardware aktualisiert. Kunden haben nun die Wahl aus zwei Raptor-Lake-H-SoCs von Intel. Es handelt sich um den Core i7-3700H oder den Core i7-13800H mit jeweils sechs P- und acht E-Cores. Der Unterschied zwischen den beiden SoCs liegt in einer leicht höheren Taktrate von maximal 5,3 (13700H) zu 5,5 GHz (13800H). Beide können auf eine TDP von 45 Watt zugreifen. Dazu kommen 16, 32 und ganz neu auch 64 GByte LPDDR5x-Arbeitsspeicher.









Eine günstigere Version mit Core-i5-Chip fällt diesmal allerdings weg. Dafür besteht weiterhin die Möglichkeit, den Laptop Studio mit integrierter oder dedizierter GPU auszustatten. Es wird Varianten mit Nvidia Geforce RTX 4050 Mobile und Geforce RTX 4060 Mobile geben. Außerdem steht eine Nvidia RTX 2000 GPU zur Verfügung, eine auf Ada Lovelace basierende Workstation-GPU. Der Surface Laptop Studio 2 integriert zudem Intels Mvidius-3700-VPU als Co-Chip für KI-Modelle. Das könnte gut zu Microsofts Plänen passen, Windows 11 mittels KI-Copilot steuern und erweitern zu können. Das Notebook kann so als Workstation-Ersatz oder Gaming-Gerät genutzt werden. Zudem gibt es SSD-Optionen mit 512, 1.024 und 2.048 GByte Kapazität.
Ganz günstig wird das allerdings nicht. Das Einstiegsmodell soll 2.350 Euro kosten. Der Surface Laptop Studio 2 soll ab dem 3. Oktober 2023 verfügbar sein.



