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Microsofts Notebook: Ein Port mehr für den Surface Laptop 6

Der Surface Laptop 6 wird mit Core-Ultra-H-CPU und einem zusätzlichen Thunderbolt-Port ausgestattet. Optional ist ein Smartcard-Leser.
/ Oliver Nickel
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Der Surface Laptop 6 sieht fast genauso aus wie der Vorgänger. (Bild: Microsoft)
Der Surface Laptop 6 sieht fast genauso aus wie der Vorgänger. Bild: Microsoft

Der Surface Laptop 6 ist das zweite neue Gerät der Surface-Reihe, das Microsoft auf einem Event vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) hat. Der Laptop 6 wird äußerlich kaum verändert. Das Gerät bekommt wie das Surface Pro 10 aber ebenfalls eine Copilot-Taste. Darüber lässt sich Microsofts KI-Software direkt per Knopfdruck starten.

Microsoft wird wieder zwei Versionen des Laptop 6 anbieten: ein Modell mit 13,5-Zoll-Panel und eins mit 15-Zoll-Display. Darin arbeitet ein Intel-Ultra-Chip der H-Serie. Im Vergleich zum Surface Pro kann der Laptop 6 also mehr Leistungsbudget verwenden und so in der Theorie bessere Leistungswerte erreichen. Microsoft nennt nicht genau, welche CPUs verwendet werden. Wahrscheinlich handelt es sich hier um die Ultra-H-5 oder H-7-Varianten.

Smartcard und zweiten USB-C beim 15-Zoll-Modell

Eine Neuerung: Microsoft ergänzt den Laptop 6 um einen weiteren Thunderbolt-4-Port – zumindest das 15-Zoll-Modell. Nun können hier insgesamt zwei Thunderbolt-Ports (USB-C) und ein USB-A-Port verwendet werden. Auf der anderen Seite ist zudem der proprietäre Surface-Dock-Verbinder weiterhin vorhanden. Das 15-Zoll-Modell soll optional mit einem Smartcard-Reader ausgestattet werden. Das macht den Fokus auf Businesskunden noch einmal mehr deutlich.

Wie das Surface Pro 10 wird auch der Laptop 6 mit einer neuen Kamera ausgestattet. Beide Geräte sollen sich deshalb in Videokonferenzen gut eignen. Der Surface Laptop 6 ist mit Intel-Core-Ultra-H-Chip aber wohl eher als Workstation-Ersatz ausgelegt, während das Surface Pro 10 als mobiles Gerät aufgestellt wird.

Der Surface Laptop 6 soll in Kürze ab 1.200 US-Dollar erhältlich sein. Europreise nannte das Unternehmen nicht. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass erst einmal nur Geschäftskunden an die neuen Geräte gelangen.


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