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Ziemlich helle Technik

Auch wenn technische Daten noch fehlen: Surface Hub ist im großen 85-Zoll-Modell mit 4K-Auflösung ein sehr helles Gerät. Während einer Vorführung störte die Helligkeit sogar, der Bildschirm blendete. Für typische Konferenzräume mit viel natürlichem Licht ist die Helligkeit aber ideal. Zudem sinkt sie, sobald nicht mehr das virtuelle Whiteboard genutzt wird. Andere Farben sind naturgemäß angenehmer zu betrachten.

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Die Displayqualität genügt Digital-Signage-Anforderungen. Auffallend waren eine etwas ungleiche Helligkeitsverteilung und Schwierigkeiten bei der Darstellung von dunklen Farben. Das ist bei so hellen Displays auf LC-Basis aber zu erwarten, außerdem sind auch auf der Build noch keine finalen Geräte gezeigt worden. Im Inneren soll ein nicht näher spezifizierter Core-i-Prozessor genutzt werden, der Workstation-Leistung entspricht.

Ein Teil des Konferenzsystems sind zudem zwei Kameras, die sich per Panning auf die Nutzer ausrichten, die gerade sprechen und so das Bild auf andere Surface-Hub-Systeme übertragen. Bewegliche Einheiten gibt es nicht. Zudem sind die beiden Kameras nicht für die Gestenerkennung gedacht. Es sind nur Skype-for-Business-Kameras.

Surface Hub lässt sich auch als Ersatz für Projektoren einsetzen. Dafür wird ein PC direkt angeschlossen. Demonstriert wurde das aber noch nicht. Es ist auch noch nicht bekannt, ob Microsoft im Surface Hub auch eine Möglichkeit für Screen-Casting-Anwendungen zulässt. Derzeit arbeiten die Entwickler noch an der grundsätzlichen Verbesserung der Technik für Windows 10, die einem recht großen Umbau der Fähigkeiten von Windows 8 entspricht.

Preisobergrenzen lassen sich zumindest erahnen

Wann Surface Hub auf den Markt kommt, ist bisher nicht bekannt. Es ist wohl davon auszugehen, dass es in diesem Jahr erscheint. Auch weitere Geräte lassen sich nicht ausschließen. Zumindest die Entwicklungsumgebung wäre für weitere Geräte ausgelegt. Derzeit werden aber nur die beiden Surface-Hub-Geräte aufgelistet. Die Preise lassen sich immerhin durch Obergrenzen festlegen. Microsoft rechnet mit einem Markt von insgesamt 50 Millionen Konferenzräumen, die es weltweit gibt und die heutzutage etwa durch Lösungen von Cisco bestückt sind.

An die teuren High-End-Lösungen von Cisco, die etwa mehrere Bildschirme beinhalten, mit 4K-Kameras arbeiten oder auch Kameras verwenden, die sich zu den jeweiligen Nutzern ausrichten, wird Microsoft aber nicht konkurrieren. Rund zwei Fünftel dieser Räume werden mit Equipment ausgestattet, das bis zu 50.000 US-Dollar kostet. Dort dürfte Microsoft sein Surface Hub mit 85-Zoll-Display positionieren. Drei Fünftel der Räume sind hingegen etwas für das kleine Modell mit 55-Zoll-Bildschirm. Für diese sogenannten Huddle Rooms geben Unternehmen nach Microsofts Schätzung 10.000 US-Dollar aus.

 Nach einer Session sind auf dem Surface Hub alle Daten weg
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irata 05. Mai 2015

Eine Zukunftsvision? Kling ja nach einem interaktiven Whiteboard. Die gibt es allerdings...

Mr_Corleone 04. Mai 2015

Ganz grundsätzlich schaut das doch ganz spannend aus. Allerdings frage ich mich, ob das...


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