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Microsofts Browser: Schieberegler kann den Arbeitsspeicher für Edge begrenzen

Ob nun 1 oder 16 GByte RAM: Microsoft testet ein neues System, mit dem User den verfügbaren Arbeitsspeicher für Edge bestimmen dürfen.
/ Oliver Nickel
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Wie viel RAM darf es für den Browser sein? (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Wie viel RAM darf es für den Browser sein? Bild: Oliver Nickel/Golem.de

Microsoft stattet den Edge-Browser stetig mit neuen Features aus, um ihn vom ebenfalls auf Chromium basierenden Chrome-Browser und anderen Konkurrenzprodukten abzuheben. Nun können Nutzer steuern, wie viel RAM der Browser verwendet und wann diese Einschränkungen in Kraft treten sollen. Die entsprechenden Informationen werden in der Edge-Sidebar angezeigt.

Gefunden wurde das Feature unter anderem durch den aktiven Windows-Insider Leopeva64, der diverse Screenshots dazu auf X postet(öffnet im neuen Fenster) . Die Funktion ist im aktuellen Canary-Build von Microsoft Edge zu finden und kann in den Einstellungen unter System und Leistung eingeschaltet werden. Ein Schieberegler ermöglicht dabei, dem Browser die volle Menge Arbeitsspeicher oder nur einen Teil davon zur Verfügung zu stellen. Im Beispielbild besteht die Auswahl zwischen 1 und 16 GByte RAM, wobei 1 GByte offenbar das Minimum darstellt.

Informationen zum Spiel automatisch einblenden

User haben zudem die Option, die RAM-Einschränkung nur während eines laufenden Spiels einzuschalten. In der Sidebar zeigt Edge zudem an, wie viel Arbeitsspeicher gerade reserviert wird und wie viel RAM durch das neue Feature aktuell eingespart wird. Der Browser kann beispielsweise den Ressourcenbedarf senken, indem er nicht genutzte Tabs in einen Standby-Modus versetzt.

Ebenfalls neu ist eine Schaltfläche, welche die Spieleansicht in Microsoft Edge einblendet, wenn parallel ein Spiel läuft. In diesem Modus zeigt der Browser automatisch Tipps, Anleitungen und andere Inhalte bezüglich des aktuell laufenden Titels an. User müssen also keine manuelle Suche durchführen.

Die Canary-Builds von Microsoft Edge werden meist einige Wochen vor einem eigentlichen Release an Insider verteilt. Es ist bisher unklar, wann Microsoft die RAM-Verwaltung und die automatische Spieleansicht im Browser integriert. Möglicherweise wird das noch etwas dauern.


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