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Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2016
Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2016 (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

Microsoft: Zwei neue Xboxen und eine große Plattform

Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2016
Pressekonferenz von Microsoft auf der E3 2016 (Bild: Peter Steinlechner / Golem.de)

John Carmack spielt eine Virtual-Reality-Version von Minecraft, die PC-Version gibt's bei Konsolenspielen mit dazu (oder umgekehrt). Vor allem aber hat Microsoft auf seiner Pressekonferenz die Gerüchte über eine kleinere Xbox One und über eine besonders leistungsstarke Xbox Scorpio bestätigt.
Von Peter Steinlechner

Was für ein Tag für Microsoft! Erst kündigt der Konzern überraschend die milliardenschwere Übernahme von Linkedin an und ein paar Stunden später die nächste Konsolengeneration. Damit ist ein Quasi-Nachfolger der Xbox One gemeint, der momentan unter dem Namen Project Scorpio entwickelt wird. Die vorläufigen, offiziellen Spezifikationen: 8 CPU-Kerne, eine Speicherbandbreite von 320 GByte pro Sekunde und eine Grafikleistung von 6 Teraflops (Xbox One: rund 1,31 Teraflops).

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Bilder von dem Gehäuse der kommenden Konsole gibt es noch nicht. Laut Microsoft soll Scorpio zur Weihnachtszeit 2017 erscheinen. Das Gerät ist auch für Virtual-Reality-Anwendungen ausgelegt, angekündigt ist bislang aber nur die Kompatibilität mit der VR-Version von Fallout 4. Laut einem Trailer von Microsoft soll die Konsole "die schönsten Pixel" der bisherigen Spielegeschichte darstellen können - das klingt etwas blöde, gemeint ist aber schlicht die Rechenleistung pro Pixel. Außerdem wurde, wenig überraschend, ganz generell eine Bildrate von 60 fps versprochen. In einer deutschen Pressemitteilung nennt Microsoft das Gerät übrigens "Projekt Skorpion".

Wichtig: Project Scorpio soll vollständig abwärtskompatibel zur Xbox One sein. Microsoft baut damit an einem Ökosystem mit zwei Plattformen als Pfeiler. Zum einen Windows 10 - dazu gleich mehr - und zum anderen die Xbox.

Letztere bekommt bereits Anfang August 2016 eine nun ebenfalls offiziell bestätigte Verstärkung: Die Xbox One S soll 40 Prozent kleiner als die wuchtige klassische Xbox One sein - sogar das Netzteil ist dann endlich integriert. Die Konsole kann UHD-Auflösungen (3.840 x 2.160 Pixel) an HD-Bildschirmen ausgeben, wenn die Spiele das unterstützen. Auch mit Film-Streaming soll das funktionieren, ausdrücklich genannt sind Netflix und Amazon Video sowie Blu-rays. Außerdem hat Microsoft von einem "schärferen" Bild gesprochen, ohne das näher zu erläutern. Golem.de hat in den nächsten Tagen noch Gelegenheit, über derartige Details mit Microsoft zu sprechen.

Die Xbox One S soll mit einer 500 GByte großen Festplatte rund 300 Euro kosten, mit einer 1 TByte großen HD rund 350 Euro und mit einer 2 TByte großen HD rund 400 Euro. Die Konsole erscheint mit einem dezent überarbeiteten Controller, das alte Gamepad der Xbox One ist aber kompatibel - wie generell alle Spiele und sämtliche Zubehörteile für Xbox One, Xbox One S und Project Scorpio untereinander kompatibel sein sollen.

Der auch separat für rund 60 Euro erhältliche neue Controller lässt sich wahlweise über das proprietäre Drahtlosprotokoll oder über Bluetooth mit der Konsole verbinden. Er unterscheidet sich nur in Details vom aktuellen Gamepad, etwa bei etwas griffigeren Hörnern mit strukturierter Oberfläche.

Wer mag, kann sich übrigens aus vielen unterschiedlichen Farben für Knöpfe und Oberflächen einen individuell aussehenden Controller zusammenstellen und bestellen - 8 Millionen Farbkombinationen soll es geben. Auch einen Namen oder Spitznamen brennt Microsoft auf Wunsch ein. Vorerst ist das angeblich handgefertigte Eingabegerät nur in den USA, in Kanada und in Puerto Rico für rund 80 US-Dollar erhältlich.

Plattformen haben auf dem Showcase von Microsoft generell die zentrale Rolle gespielt. Das hat unter anderem John Carmack demonstriert: Der ehemalige Chefprogrammierer von id Software hat live auf der Bühne mit Gear VR eine Virtual-Reality-Version von Minecraft gespielt - neben ihm andere Entwickler mit einem Surface Tablet und einem iPad.

Battlefield 1 kommt zuerst für Xbox One 

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TheUnichi 20. Jun 2016

Na und den Platz, den es einnimmt (Inkl. Netzteil, dass jetzt im Gehäuse ist)

Himmelsspiegel 15. Jun 2016

Unter dem Siegel "Remastering", führen sie uns doch permanent vor Augen, wie ein und...

44quattrosport 15. Jun 2016

Erkläre bitte mal, wie sie mit dem integrierten UHD Blu Ray Laufwerk Kosten einsparen.

exxo 15. Jun 2016

Multi-player auf PC ist mittlerweile oft so derbe mit Cheatern verseucht das es Leute...

exxo 15. Jun 2016

Ein Marketing Mensch bei Microsoft hat mal gesagt "we love to rename things". Marketing...



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