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.Net Core wird durch das Compatibility Pack für Windows sinnvoller.
.Net Core wird durch das Compatibility Pack für Windows sinnvoller. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft: Zusatzpaket bringt wichtige Windows-Funktionen für .Net Core

.Net Core wird durch das Compatibility Pack für Windows sinnvoller.
.Net Core wird durch das Compatibility Pack für Windows sinnvoller. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das Compatibility Pack für .Net Core soll wichtige Klassenbibliotheken hinzufügen, um Komponenten wie die Windows Registry ansteuern zu können. Das soll Entwicklern den Umstieg erleichtern. Allerdings ist das Paket nicht plattformunabhängig.

Auf dem virtuellen Presseevent .Net Conf 2017 hat Microsoft das Compatibility Pack für .Net Core vorgestellt. Das berichtet das Onlinemagazin Heise Developer. Mit der Erweiterung werden einige Klassenbibliotheken und einzelne Klassen für den Zugriff auf Windows-Systemfunktionen hinzugefügt, die dem Open-Source-Framework gefehlt haben. Der Nachteil: .NET-Core kann mit installiertem Pack nicht mehr plattformübergreifend verwendet werden, da die Zusatztools ausschließlich auf Windows installiert werden können.

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Allerdings hat das Compatibility Pack seinen Namen nicht vergebens, denn .Net-Core und die im August veröffentlichte Version 2.0 sind im Gegensatz zum herkömmlichen .Net Framework für Windows-Entwickler weniger umfangreich. Das Compatibility Pack fügt deshalb mehrere Klassen beziehungsweise Namespaces hinzu: Microsoft.Wind32.Registry, System.CodeDom, System.Configuration.ConfigurationManager, System.Drawing und System.Runtime.Caching.

Wichtige Windows-Funktionen auch in .Net Core nutzen

Es ist mit dem Zusatzpaket also wieder möglich, auf die Windows Registry zuzugreifen. Per System.CodeDom können Quelltextdokumente strukturiert und modelliert werden. Die Klasse ConfigurationManager ermöglicht den Zugriff auf Konfigurationsdaten von Windows-Client-Anwendungen. Der System.Drawing-Namespace enthält Klassen für die Darstellung von Bildinhalten in einer App - etwa Bitmap-Dateien oder grundlegende geometrische Formen in 2D. Im Caching-Namespace befinden sich Klassen für die Verwaltung des Zwischenspeichers und zum Erstellen von Memory- und Object-Caches.

Obwohl durch den Verlust der plattformübergreifenden Möglichkeit durch das Erweiterungspack Programme wesentlich unflexibler eingesetzt werden können, soll es doch dabei helfen, bestehende und ältere .Net-Anwendungen auf .Net Core zu migrieren. .Net Core 2.0 bietet eine erweiterte Funktionalität gegenüber dem Standard-Framework.

Microsoft lenkt damit außerdem mehr Aufmerksamkeit auf das noch recht neue .Net Core und regt Entwickler dazu an, dieses auch einzusetzen. Das Compatibility Pack für .Net Core soll in Kürze erscheinen. Ein genaues Datum nannte Microsoft noch nicht.


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elgooG 23. Sep 2017

Alleine (benutzerdefinierte) Gruppennrichtlinien, auslesen von externen Konfigurationen...



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