Microsoft zu Windows Blue: "Wir sind prinzipientreu, nicht stur"
Microsoft beginnt, über die kommende Windows-Version mit Codenamen Blue zu reden und nennt zugleich neue Zahlen zu Windows 8 und seinen Diensten. Microsoft habe mittlerweile 100 Millionen Lizenzen für Windows 8 verkauft, 40 Millionen mehr als im Januar 2013, sagt Tami Reller(öffnet im neuen Fenster), die für die Finanzen der Windows-Client-Sparte verantwortlich ist. Die Zahl umfasst sowohl Windows-8-Lizenzen, die mit neuen PCs verkauft werden, als auch Updates älterer Systeme.
Microsofts Cloud-Speicherdienst Skydrive hat mittlerweile 250 Millionen Nutzer(öffnet im neuen Fenster), der E-Mail-Dienst Outlook.com, der Hotmail ersetzt, mehr als 400 Millionen Nutzer(öffnet im neuen Fenster). Die Zahl der Microsoft-Accounts stieg auf 700 Millionen.
Reller äußerte sich auch offiziell zu Windows Blue, über das seit Monaten heftig spekuliert wird. Demnach ist Windows Blue nur der Codename für ein Update für Windows 8, das im Laufe des Jahres auf den Markt kommen soll. Unter welchem Namen Windows Blue angeboten wird, verriet Reller nicht. In geleakten Vorabversionen der Software findet sich der Name Windows 8.1.
Windows Blue wird auf Windows 8 aufbauen, aber einige Neuerungen enthalten. Welche das konkret sein werden, verriet Reller nicht, kündigte aber an, dass Windows Blue neue Displaygrößen unterstützen wird und für längere Akkulaufzeiten sorgen soll.
Laut Reller will Microsoft mit Windows Blue aber vor allem auf das Feedback seiner Kunden zu Windows 8 reagieren. Im Interview mit ZDNet sagte sie zu möglichen Veränderungen an Windows 8: "Wir sind prinzipientreu, nicht stur." Damit spielt sie vermutlich darauf an, dass unter Windows Blue der Startbutton zurückkehren und es möglich sein wird, direkt in den Desktop zu booten. Das zumindest deutet sich anhand der geleakten Vorabversionen an.
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