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Microsoft: XNA Game Studio wird nicht weiterentwickelt

Eine missverständliche E-Mail von Microsoft hat Verwirrung unter Spielentwicklern gestiftet, weil darin das Ende der Fortentwicklung von DirectX verkündet wird. Jetzt ist klar: Mit DirectX geht es weiter - mit dem XNA Game Studio allerdings nicht.
/ Peter Steinlechner
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XNA Game Studios (Bild: Microsoft)
XNA Game Studios Bild: Microsoft

Laut einem Sprecher von Microsoft wird das XNA Game Studio(öffnet im neuen Fenster) zwar noch unterstützt, aber nicht weiterentwickelt. Seinen Angaben auf Polygon.com zufolge(öffnet im neuen Fenster) lassen sich damit auch künftig Spiele für die Xbox 360, für Windows und Windows Phone produzieren; beliebt ist das Toolset vor allem bei Titeln für Xbox Live Indie Games. Langfristig dürfte XNA allerdings keine Bedeutung haben - schließlich will niemand den Umgang mit Software lernen wollen, die nicht mehr aktualisiert wird.

Microsoft hatte seine Entscheidung vor der Aussage des Sprechers in einer Mail an Entwickler bekanntgegeben - und damit Verwirrung gestiftet. In dem Text stand auch der Satz: "DirectX als Technologie wird nicht weiterentwickelt" : Veröffentlicht hat ihn Promit Roy, Technologiechef des Entwicklerstudios Action = Reaction Labs(öffnet im neuen Fenster) , auf seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Auch Roy schreibt, dass er die Mail für missverständlich formuliert hält - gemeint sei wohl, dass DirectX mit Direct3D zusammengewachsen sei, und dass beides längst integrierter Bestandteil von Windows und damit verbundenen Plattformen wie Windows Phone oder der Xbox ist.

Inzwischen hat Microsoft klargestellt, dass es aktiv in DirectX als einheitliche Basis für Grafik über alle Plattformen hinweg investiere.


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