Microsoft: Xbox Series S hat wohl nur 512 GByte große SSD

Die günstige Xbox Series S hat offenbar lediglich eine 512 GByte große NVMe-SSD verbaut - es gibt aber eine mögliche Lösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Xbox Series S und X
Artwork von Xbox Series S und X (Bild: Microsoft)

Nach der Ankündigung der Xbox Series S durch Microsoft sind Details über die Hardware bekanntgeworden. Offenbar bietet die rund 300 Euro teure Konsole nur halb so viel Platz für Spieledaten wie die leistungsstärkere Xbox Series X: Während in der X eine NVMe-SSD mit 1 TByte zur Verfügung stehen, sollen es in der S lediglich 512 GByte sein.

Stellenmarkt
  1. Senior-IT-Architekt Mobile-App Entwicklung (m/w/d)
    BARMER, Schwäbisch Gmünd, Wuppertal
  2. Senior IT-Projektmanager Cloud (m/w/d)
    BARMER, Wuppertal, Schwäbisch Gmünd
Detailsuche

Offiziell bestätigt ist das nicht. Allerdings dürften die Informationen authentisch sein: Sie stammen aus einem angeblich von Microsoft stammenden, professionell gemachten Trailer, der über das gleiche Konto auf Twitter veröffentlicht wurde, über das wenige Stunden zuvor die Details über die Xbox Series S veröffentlicht wurden - die dann von Microsoft bestätigt wurden.

Außerdem heißt es im Trailer, die S soll "4K Streaming Media Playback" (also Videobilder) und "4K Upscaling für Spiele" beherrschen. Letzteres dürfte bedeuten, dass die Konsole Spiele in einer niedrigeren Auflösung berechnet und das Ergebnis auf 4K-Monitore hochskaliert.

Das sieht dann vermutlich weniger gut aus als das nativ berechnete Material von einer Xbox Series X, könnte aber auf größeren Bildschirmen trotzdem besser sein als die Ausgabe in den niedrigeren Auflösungen der S. Es gibt einen Hinweis auf "1440p mit bis zu 120 fps" - möglicherweise ist das eine Auflösung, die für viele Titel infrage kommt.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    10.–14. Januar 2022, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    4. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Den Angaben aus dem Trailer zufolge beherrscht auch die S die Darstellung von Raytracing sowie variables Rate Shading und variable Bildwiederholraten. Alles andere wäre aber auch eine Überraschung gewesen, weil die Produktion sehr unterschiedlicher Versionen für die Entwickler einen erheblichen Mehraufwand bedeuten würde.

Die 512 GByte große SSD könnte im Alltag rasch zu Problemen führen, schließlich werden Games immer datenhungriger. Allein Call of Duty Modern Warfare zusammen mit Warzone belegt fast 200 GByte auf dem Massespeicher - das sind Titel, die bald auf extrem vielen neuen Konsolen installiert sein dürften.

Mehr schneller Massespeicher

Eine Lösung: Spieler können eine von Microsoft zusammen mit Seagate hergestellte externe SSD über eine proprietäre Schnittstelle verwenden. Bislang ist die zwar nur für die Xbox Series X angekündigt - aber es ist nicht vorstellbar, dass der Speicher nicht mit der S kompatibel ist.

Die externe SSD entspricht laut Microsoft exakt dem internen Speicher. Zunächst soll es diese Massespeicher nur mit einer Größe von 1 Terabyte geben. Einen Preis nannte Microsoft bislang nicht, er dürfte vermutlich bei über 100 Euro liegen.

Eine externe Festplatte oder SSD lässt sich über die USB-3.2-Schnittstelle der Xbox Series X anschließen und verwenden - und so gut wie sicher auch mit der S. Damit können dann allerdings nur Games genutzt werden, die für die Xbox One gedacht sind, also ohne Anpassungen für die beiden Xbox-Series-Konsolen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - der angebliche Verzicht ist nicht freiwillig.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  2. Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
    Wemax Go Pro
    Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

    Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /