Microsoft: Xbox Series S erhält mehr verfügbaren RAM

Flotte CPU, schnelle iGPU - aber wenig Arbeitsspeicher: Die Xbox Series S macht es Spielestudios nicht leicht, also hat Microsoft nachgebessert.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Xbox Series S soll künfig weniger Speicherprobleme haben.
Die Xbox Series S soll künfig weniger Speicherprobleme haben. (Bild: Microsoft)

Microsoft hat ein Video zum June 2022 GDK für die Xbox Series S veröffentlicht, welches bei der Konsole "einige Hundert MByte" an Arbeitsspeicher freimacht - die dann für Spiele genutzt werden können. Auf bereits ausgelieferte Titel dürfte das wenig Auswirkungen haben, wohl aber für zukünftige.

Stellenmarkt
  1. Teamleiter Informationsmanagement SAP BW (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Dortmund, Frankfurt am Main
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Legacy Systeme / Sozialwesen
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
Detailsuche

Die Xbox Series S hat 10 GByte an DRAM, wobei dieser physisch aufgeteilt wurde: Der Arbeitsspeicher ist in 8+2 GByte (224+56 GByte/s) segmentiert, wobei die Grafikeinheit den schnelleren Bereich nutzt. Effektiv stehen bisher rund 7,5 GByte für Entwickler zur Verfügung - das Betriebssystem samt Apps belegt den langsameren Rest.

Weil mit dem Update des GDK (Game Development Kit) einige Hundert MByte dazukommen, verbessert sich laut Microsoft die GPU-Performance in speicherlimitierten Szenarien. In solchen landen relevante Daten auch im 2-GByte-Block, auf welchen die RDNA2-Grafikeinheit des Xbox-Series-S-Chips mit niedrigerer Geschwindigkeit zugreifen kann, was folgerichtig die Framerate verringern kann.

Xbox Series S hat mehr RAM und Bandbreite

Verglichen mit dem größeren Modell, der Xbox Series X, mangelt es der Xbox Series S aus Entwicklersicht primär am Speicher: Die achtkernige Zen-2-CPU ist abseits des Takts identisch, die nur ein Drittel so flotte RNDA2-Grafik lässt sich durch weniger Pixel und eine gedrosselte Bildrate (etwa 1080p60 statt 1440p120) relativ leicht optimieren. Die 10 GByte statt 16 GByte Arbeits- und Videospeicher hingegen sind eher problematisch.

  • Speicheraufteilung am Beispiel der Xbox Series X (Bild: Microsoft)
Speicheraufteilung am Beispiel der Xbox Series X (Bild: Microsoft)
Xbox One (S)Xbox One XXbox Series SXbox Series X
Fertigung28 nm (16 nm)16 nm7 nm7 nm
CodenameDurango (Edmonton)ScorpioLockhartAnaconda
GrafikeinheitGCN v2GCN v4.5RDNA v2RDNA v2
Compute Units12 CUs @ 853 (914) MHz [1,31 (1,4) Teraflops]40 CUs @ 1,172 GHz (6 Teraflops)20 CUs @ 1,565 GHz (4 Teraflops)52 CUs @ 1,825 GHz (12 Teraflops)
Interface128 Bit + 1024 Bit384 Bit128 Bit320 Bit
Speicher8GB DDR3 @ 68 GB/s + 32MB eSRAM @ 218 (234) GB/s12GB GDDR5 @ 326 GB/s8GB GDDR6 @ 224 GB/s + 2GB GDDR6 @ 56 GB/s10 GB GDDR6 @ 560 GB/s + 6 GB GDDR6 @ 336 GB/s
Storage2 TByte HDD (Sata 3)1 TByte HDD (Sata 3)512 GB PCIe Gen4 SSD @ 2,4 GB/s1 TB PCIe Gen4 SSD @ 2,4 GB/s
CPU8C, Jaguar @ 1,75 GHz8C, Jaguar @ 2,3 GHz8C/16T, Zen 2 @ 3,4-3,6 GHz8C/16T, Zen 2 @ 3,6-3,8 GHz
Technische Daten von Microsofts Xbox-Konsolen
Golem Karrierewelt
  1. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
  2. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    05.-07.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zwar lässt sich der Streaming-Pool für Texturen verkleinern und auch die generelle Qualität der Pixeltapeten reduzieren, aber insbesondere Raytracing belegt eine nicht unerhebliche Menge an Speicher. Gerade für kommende Titel sind die zusätzlichen MByte an (V)RAM für die Xbox Series S daher eine willkommene Möglichkeit, die Optik zu verbessern respektive nicht über Gebühr verschlechtern zu müssen.

Unbestätigten Meldungen zufolge soll die Verschiebung von Starfield genau dieser Speicherproblematik geschuldet sein, weil der Bethesda-Titel auf beiden Xbox-Konsolen gleichermaßen funktionieren muss.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Dungeon Keeper
Wir sind wieder richtig böse!

Nicht Held, sondern Monster: Darum geht's in Dungeon Keeper von Peter Molyneux. Golem.de hat neu gespielt - und einen bösen Bug gefunden.
Von Andreas Altenheimer

25 Jahre Dungeon Keeper: Wir sind wieder richtig böse!
Artikel
  1. bZ4X: Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an
    bZ4X
    Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an

    Toyota bietet Kunden den Rückkauf seiner Elektro-SUVs an, nachdem diese im Juni wegen loser Radnabenschrauben zurückgerufen wurden.

  2. Laptops: Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler
    Laptops
    Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler

    Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum Laptops mit vorinstalliertem Linux. Inzwischen liefern das aber sogar die drei weltgrößten Hersteller - ein überraschender Siegeszug.

  3. Entwicklerstudio: Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen
    Entwicklerstudio
    Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen

    Eidos Montreal würde gerne ein neues Deus Ex machen. Der Plan, damit Cyberpunk 2077 zu übertrumpfen, scheitert aber vorerst an einem Detail.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. Samsung 980 1 TB 77€ und ASRock RX 6800 639€ ) • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 8 GB DDR4-3200 34,98€ ) • AOC GM200 6,29€ • be quiet! Deals • SSV bei Saturn (u. a. WD_BLACK SN850 1 TB 119€) • Weekend Sale bei Alternate • PDP Victrix Gambit 63,16€ [Werbung]
    •  /