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Microsoft: Xbox One unterstützt neue Avatare und Dolby Vision HDR

Microsoft hat ein Update der Firmware für die Xbox One veröffentlicht, das unter anderem viel detailreichere Avatare bietet. Die spannendsten anderen neuen Funktionen gibt es nicht für alle Nutzer – besonders blöd stehen Käufer der Originalkonsole aus Europa da.
/ Peter Steinlechner
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Einer der neuen Avatare auf der Xbox One. (Bild: Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Einer der neuen Avatare auf der Xbox One. Bild: Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de

Ab sofort können Besitzer der Xbox One(öffnet im neuen Fenster) ein rund 690 MByte großes Update der Firmware für ihre Konsole herunterladen. Eine Neuerung gibt es bei den Avataren, die wesentlich detailreicher aussehen und schöner animiert sind. Wie gehabt kann der Nutzer sein Alter Ego frei aus Modulen zusammensetzen und mit allen Arten von Schmuck, Kleidung und sonstigen Extras ausstaffieren. Wer mag, kann aber auch künftig die ebenfalls recht knuffig aussehenden Avatare verwenden, die es bislang gab.

Besitzer einer Xbox One in den USA und Kanada können ihre Konsole ab sofort über Geräte mit Cortana, vor allem aber über solche mit Alexa-Sprachbefehlen von Amazon steuern. Wer etwa einen Echo im Wohnzimmer stehen hat, kann mit einem Halbsatz die Konsole inklusive eines bestimmten Spiels starten, um dann ein paar Augenblicke später loszulegen. Wann und ob diese Funktion nach Europa kommt, hat Microsoft noch nicht verraten. In den USA wollen Microsoft und Amazon in den kommenden Tagen ein Bundle aus Xbox und Echo Dot anbieten.

Xbox One – Trailer (Update Oktober 2018)
Xbox One – Trailer (Update Oktober 2018) (07:00)

Dir dritte große Neuerung ist die Unterstützung von Dolby Vision HDR. Allerdings gibt es diese Funktion nur auf der Xbox One S und der Xbox One X – aber nicht auf der Originalkonsole, wie sie nach dem Marktstart der Plattform im November 2013 auf den Markt kam. Nach aktuellem Informationsstand wird Dolby Vision HDR auf den Geräten auch nicht nachgeliefert. Es bietet einen besonders großen Farbraum, allerdings nur mit entsprechend codierten Filmen – die es demnächst unter anderem bei Netflix geben soll – und auf Fernsehgeräten, die den Standard unterstützen.


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