Microsoft: Xbox-One-Produktion schon vor einem Jahr eingestellt

Microsoft hat die Herstellung der Xbox One beendet - schon vor einem Jahr. Damit fährt der Hersteller eine andere Strategie als Konkurrent Sony.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Microsoft hat die Xbox One schon vor geraumer Zeit in Rente geschickt.
Microsoft hat die Xbox One schon vor geraumer Zeit in Rente geschickt. (Bild: Kevork Djansezian via Getty Images)

Die Xbox One ist bereits seit über einem Jahr Geschichte. Das bestätigte Microsoft jüngst gegenüber der Website The Verge. Demnach hat das Unternehmen die Produktion der Konsole Ende 2020 abschließend eingestellt und konzentriert sich seither vollständig auf die Produktion der Ende 2020 veröffentlichten Xbox Series X und Xbox Series S.

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Die Modelle Xbox One X und Xbox One S All-Digital Edition hatte der US-Konzern bereits vor dem Start der aktuellen Gerätegeneration offiziell aus dem Programm genommen. Das Aus der Xbox One S mit physischem Laufwerk folgte kurze Zeit später ohne weitere Ankündigung. Seither befinden sich ausschließlich Restbestände in den Lagern der Händler.

Microsoft verfolgt in dieser Hinsicht eine andere Strategie als der unmittelbare Konkurrent Sony mit seiner Playstation. Das japanische Unternehmen hatte erst Anfang Januar bestätigt, dass es auch 2022 weitere Exemplare seines Auslaufmodells Playstation 4 produzieren werde.

Sony nutzt PS4 wohl als Notnagel

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass Sony die PS4-Produktion ursprünglich Ende 2021 einstellen wollte. Um die durch den weltweit vorherrschenden Bauteilemangel bedingten Lieferengpässe der neueren Playstation 5 auszugleichen, soll sich das Unternehmen jedoch kurzfristig für eine Verlängerung des PS4-Lebenszyklus entschlossen haben.

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Auch Microsoft kämpft mit Lieferproblemen für seine aktuelle Spitzenkonsole. Die leistungsstarke Xbox Series X ist ebenso wie die Playstation 5 schon seit ihrer Veröffentlichung nur schwer zu bekommen. Der Hersteller kann dieses Problem jedoch mit seinem zweiten Modell abfedern. Die abgespeckte Xbox Series S ist deutlich weniger von Lieferengpässen betroffen und die meiste Zeit über im Handel vorrätig.

Xbox-Chef Phil Spencer hatte laut The Verge schon zum Start der neuen Plattformen angekündigt, dass das Unternehmen in der Lage sei, mehr Chips für die Series S als für die Series X zu produzieren. Daher trifft das aktuelle Lieferproblem Microsoft gegenwärtig wohl weniger hart als Sony.

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