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Microsoft: Xbox führt Stundengrenzen für Cloud-Gaming ein

Game-Pass-Abonnenten erhalten künftig monatliche Zeitlimits für Cloud-Gaming. Wer mehr streamen möchte, muss Spielstunden hinzukaufen.
/ Nils Matthiesen
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Xbox begrenzt Cloud Gaming Limits. (Symbolbild) (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)
Xbox begrenzt Cloud Gaming Limits. (Symbolbild) Bild: Andreas Rentz/Getty Images

Microsoft überarbeitet das Zugangsmodell für sein Cloud-Gaming. Wie das Xbox-Team mitteilte(öffnet im neuen Fenster), führt das Unternehmen ab November monatliche Stundengrenzen für den Streamingdienst ein. Abonnenten von Xbox Game Pass Ultimate erhalten dann 15 Stunden Cloud-Gaming pro Monat inklusive, Premium-Abonnenten 10 Stunden und Essential-Abonnenten 5 Stunden. Wer mehr Zeit im Stream verbringt, kann über den Xbox Store zusätzliche Spielstunden erwerben. Microsoft begründet den Schritt damit, dass die Betriebskosten des Dienstes bei höherer Nutzung steigen.

Gleichzeitig öffnet der Konzern das Angebot für Nutzer ohne aktives Game-Pass-Abonnement. Über das neue Pay-as-you-go-Modell lassen sich ab November Stundenkontingente einzeln kaufen, um bereits gekaufte und kompatible Spiele auf unterstützten Geräten zu streamen. Das Angebot richtet sich an Personen, die Cloud-Gaming nur gelegentlich nutzen oder kein dauerhaftes Abonnement abschließen möchten. Auch Gamer ohne Xbox-Konsole oder mit Fokus auf mobile Endgeräte gehören zur Zielgruppe. Ergänzend testet Microsoft seit Juli 2026 im Rahmen des Xbox-Insider-Programms eine kostenfreie, werbefinanzierte Variante.

Xbox-CEO Asha Sharma hatte im Sommer 2026 das Ziel ausgegeben, mit Xbox täglich mehr als eine Milliarde Menschen zu erreichen. Beobachter werten das vor allem als Fingerzeig auf Microsofts mobile Spielesparte mit King und Mojang, da Konsole und PC allein diese Größenordnung kaum liefern könnten. Bei der Expansion auf Mobilgeräten behindern Microsoft jedoch Regularien anderer Plattformbetreiber.

Spielekäufe im mobilen Ökosystem eingeschränkt

So machte Microsoft im vergangenen Jahr Apple für die Verzögerung bei der Einführung seines Xbox-Mobil-Stores verantwortlich. Zudem wurde ein Xbox-Spielestore für Android entwickelt, der jedoch aufgrund der Store-Richtlinien von Google nicht starten könne. Microsoft kämpft weiterhin auf rechtlichem Wege darum, die Stores von Apple und Google zu öffnen, und Xbox-Chefin Asha Sharma erklärte Anfang dieses Jahres, dass die Idee eines Xbox-Mobil-Stores "nicht tot" sei.


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