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Microsoft: Xbox-Entwicklungschef Boyd Multerer geht

Sein Gamertag ist "Grey Matter", und er ist stolz auf die Softwarearchitektur der Xbox One: Boyd Multerer, Chefentwickler von Xbox Live und der Xbox One, verlässt Microsoft. Bereits im Frühjahr 2014 hat er ein eigenes Portal für erotische Kurzgeschichten eröffnet.
/ Peter Steinlechner
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Xbox-Entwicklungschef Boyd Multerer (Bild: Microsoft)
Xbox-Entwicklungschef Boyd Multerer Bild: Microsoft

Der Chefentwickler der Xbox One verlässt Microsoft. Ab sofort will Boyd Multerer eigene Ideen umsetzen. Bereits im Februar 2014 hatte er gemeinsam mit seiner Frau Silkwords.com(öffnet im neuen Fenster) eröffnet, ein Portal für erotische Kurzgeschichten. Multerer hat seit 1997 bei Microsoft gearbeitet, wo er vor allem beim Aufbau von Xbox Live entscheidende Funktionen innehatte – er war laut einem Porträt von Microsoft(öffnet im neuen Fenster) selbst auch der erste Mensch, der sich bei dem Onlinedienst angemeldet hatte; sein Gamertag lautet "Grey Matter".

Besonders stolz ist Multerer laut dem Porträt auf die Systemarchitektur der Xbox One, die gleichzeitig ein konsoleneigenes Betriebssystem und einen Windows-8-Kernel verwendet, sowie ein drittes System, das zwischen den beiden vermittelt. Nach Ansicht von Multerer sorgt dieser Aufbau dafür, dass die Xbox One einerseits den Spielentwicklern klar definierte Spezifikationen biete, aber trotzdem flexibel auf Entwicklungen wie die Anbindung von Smartphones oder Tablets reagieren könne.

Der Weggang von Multerer bedeutet auch, dass inzwischen so gut wie alle Mitarbeiter, die ursprünglich für die Entwicklung und Positionierung der Xbox One zuständig waren, Microsoft verlassen haben. Am prominentesten dürfte der ehemalige Spartenchef Don Mattrick sein, der bereits vor dem Start der Konsole zu Zynga gegangen ist. Auf ihn soll ein Großteil der inzwischen wieder zurückgenommenen Entscheidungen über die Vermarktung der Xbox One gehen, etwa der einst vorgesehene Always-online-Zwang und die Koppelung mit Kinect.


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