Microsoft: Xbox 360 landet vor oberstem US-Gericht

Der Oberste Gerichtshof der USA wird sich mit einem langjährigen Rechtsstreit beschäftigen: Dabei geht es um die Frage, ob Sammelklagen gegen Microsoft zulässig sind, weil die Xbox 360 in einigen Fällen die Disc beschädigt hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Xbox 360
Xbox 360 (Bild: Microsoft)

Ein seit 2008 schwelender Rechtsstreit wird demnächst vor dem Obersten Gerichtshof der USA verhandelt. Dabei geht es um die Frage, ob Sammelklagen gegen Microsoft wegen der Xbox 360, die Spielediscs beschädigt haben soll, zulässig sind. Über die Zulässigkeit dieser Sammelklagen hatten frühere Instanzen immer wieder unterschiedlich entschieden, so dass nun der Supreme Court in Washington den Fall beurteilen muss, berichtet unter anderem Polygon.

Stellenmarkt
  1. Controllerin / Controller (m/w/d), Referat Finanzcontrolling und Risikomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. Experte (m/w/d) Active Search/IT-Security
    operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
Detailsuche

In dem Fall geht es um eine relativ kleine Anzahl von Xbox-360-Konsolen, die mit einem Laufwerk von Samsung ausgestattet waren. Der Hersteller hatte aus Kostengründen auf eine kleine Schaummatte verzichtet - was zur Folge hatte, dass einige Discs beim Abspielen beschädigt wurden. Einem ersten Versuch einer Sammelklage hatten sich rund 55.000 Betroffene angeschlossen; insgesamt hat Microsoft von der Konsole rund 84 Millionen Exemplare abgesetzt.

Microsoft hatte betroffene Konsolen repariert und die beschädigten Discs ausgetauscht. Offiziell hat die Firma allerdings gesagt, dass auch die Kunden schuld seien: Sie hätten die Konsole während des Betriebs nicht bewegen dürfen. Betroffene wollen mit ihrer Sammelklage Microsoft unter anderem dafür bestraft sehen, dass der Hersteller sie nach ihrer Meinung nicht ausreichend informiert habe. Außerdem wollen sie eine Art Schmerzensgeld für die Zeit, in der ihre Konsole in Reparatur war.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /