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Microsoft: Windows XP weiter stabil bei 14 Prozent in Deutschland

Der Anteil der Windows-XP-Nutzer ist in den vergangenen Monaten stabil geblieben. Microsoft wird dennoch nicht müde, immer neue Warnungen vor dem Supportende auszugeben.
/ Achim Sawall
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Windows XP (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Windows XP Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de

Microsoft warnt erneut, dass der Support von Windows XP in vier Monaten ausläuft, vom kommenden Sonntag gerechnet. "Das bedeutet für alle Nutzer, dass es für Windows XP ab dem 8. April 2014 keine Sicherheitsupdates, Aktualisierungen und keinen technischen Support mehr geben wird" , gab das Unternehmen am 6. Dezember 2013 bekannt.

Noch immer komme das veraltete Betriebssystem auf 14 Prozent aller Rechner in Deutschland zum Einsatz, erklärte der US-Konzern. Laut Statcounter lief Windows XP auch Ende September 2013 immer noch auf etwa 21 Prozent aller Rechner weltweit.

Viele Hardwarehersteller stellten keine Treiber für Windows XP mehr zur Verfügung, so dass Windows-XP-Rechner beispielsweise aktuelle Druckermodelle nicht erkennten, erklärte Microsoft. Zudem liefen gängige Programme nicht mehr auf Windows XP, bereits jetzt seien viele Versionen nur noch für neuere Windows-Versionen geschrieben.

Windows XP zum Teil bis heute unverzichtbar

Windows XP sei zum Teil bis heute unverzichtbar , hieß es in einem Golem.de-Rückblick. Nicht jede alte Software laufe unter Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8, auch nicht in den Kompatibilitätsmodi. Auch deshalb habe Microsoft die Windows-7-Professional-Lizenz mit dem kostenlosen XP-Mode ausgestattet. Die virtuelle Maschine helfe so mancher Firmensoftware weiterzuarbeiten und erfordere keine Extralizenz. Den XP-Mode hat Microsoft für Windows 8 eingestellt.

Im April 2014 endet der Support des zwölf Jahre alten Betriebssystems Windows XP Service Pack 3 (SP3), das Ende Oktober 2001 erstmals die DOS-basierten und NT-basierten Windows-Versionen zusammenführte.


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