Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft: Windows Subsystem für Linux 2 läuft auf ARM64

Die zweite Version des Windows Subsystem für Linux (WSL) nutzt unter anderem eine Hardwarevirtualisierung. Falls CPU und Firmware des Rechners das unterstützten, läuft WSL nun auch auf ARM64.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Windows Subsystem für Linux läuft jetzt auch auf ARM-CPUs.
Das Windows Subsystem für Linux läuft jetzt auch auf ARM-CPUs. (Bild: Andrea Schaffer, flickr.com/CC-BY 2.0)

Zur Hausmesse Build hat Microsoft in diesem Frühjahr das Windows Subsystem für Linux (WSL) in Version 2 angekündigt. Bisher ist WSL 2 nur in den Insider Builds von Windows 10 auf x86-CPUs verfügbar. Mit dem aktuellen Insider Build 18980 läuft WSL 2 aber auch auf ARM64-CPUs, wie Microsoft in seinem Windows-Blog mitteilt.

Stellenmarkt
  1. Enertrag Aktiengesellschaft, Dauerthal, Berlin
  2. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken

Das WSL dient dazu, unter Windows eine Linux-Umgebung bereitzustellen, mit der Linux-Anwendungen einfach von Windows-Anwendern genutzt und getestet werden können. Während die erste Version von WSL noch eine Art Emulationsschicht war und Systemaufrufe auf die Pendants von Windows übersetzte, basiert WSL 2 auf der Virtualisierung von Linux mittels Hyper-V.

Um WSL 2 auf ARM64 zu verwenden, müssen sowohl CPU als auch Firmware die Virtualisierung unterstützten. Das sollte etwa für die aktuellen Windows-Geräte mit Qualcomms Snapdragon 850 gelten. Die Arbeit daran, dass auf den Host-Systemen mit ARM64-CPUs und Hyper-V auch Linux-Gäste problemlos laufen, hat Microsoft bereits im vergangenen Jahr begonnen.

Neu in dieser Insider-Vorschau für WSL 2 ist außerdem die Unterstützung zum Durchreichen der Energieinformationen des Host-Systems, so dass auch das Linux-System den Akkustatus auslesen kann. Nutzer ohne Adminrechte können in das Kernel-Log schauen und über die Konfigurationsdatei /etc/wsl.conf lässt sich ein Standardnutzer für das Linux-System festlegen. Korrekt unterstützt werden außerdem die alten Windows-Verknüpfungen (Symlinks). WSL hat den selbst vertriebenen Kernel zudem auf Linux 4.9.67 aktualisiert. Details dazu liefern die Release Notes für die Vorschau.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. 229€ (Bestpreis!)

FreiGeistler 16. Sep 2019 / Themenstart

So ein Aufwand, und dann entwickelt er in Cross-Platform-Sprachen ;-p

Doomhammer 14. Sep 2019 / Themenstart

Wozu? Darauf kannst du doch gleich ein richtiges Linux installieren. Läuft mit...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019)

Wenn es um 8K geht, zeigt sich Sharp optimistisch: Nicht nur ein riesiger 120-Zoll-Fernseher ist dort zu sehen, sondern es gibt auch einen kleinen Blick in die nahe Zukunft.

Die Zukunft von 8K bei Sharp angesehen (Ifa 2019) Video aufrufen
Telekom Smart Speaker im Test: Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht
Telekom Smart Speaker im Test
Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Die Deutsche Telekom bietet derzeit den einzigen smarten Lautsprecher an, mit dem sich parallel zwei digitale Assistenten nutzen lassen. Der Magenta-Assistent lässt einiges zu wünschen übrig, aber die Parallelnutzung von Alexa funktioniert schon fast zu gut.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarte Lautsprecher Amazon liegt nicht nur in Deutschland vor Google
  2. Pure Discovr Schrumpfender Alexa-Lautsprecher mit Akku wird teurer
  3. Bose Portable Home Speaker Lautsprecher mit Akku, Airplay 2, Alexa und Google Assistant

Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /