Microsoft: Windows soll App-Updates übernehmen können

In dem neuen Paketformat MSIX können Update-URLs für Windows-Anwendungen hinterlegt werden. Das System spielt diese dann regelmäßig ein.

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Anwendungsupdates sollen dank dem MSIX-Paketformat einfacher verteilt werden können.
Anwendungsupdates sollen dank dem MSIX-Paketformat einfacher verteilt werden können. (Bild: Pixabay)

Mit dem neuen MSIX-Paketformat, das Microsoft Ende vergangenen Jahres erstmals vorstellte, will Microsoft versuchen, die von UWP-Apps bekannte, vergleichsweise einfache Paketierung auf Win32- oder WPF-Anwendungen zu übertragen. Das umfasst künftig auch die Updates der Anwendungen. Dank MSIX sollen sie sich deutlich einfacher als bisher verteilen lassen können. Eine ähnlich komfortable Möglichkeit zum Aktualisieren von Anwendungen bietet der Hersteller bisher nur für Software, die über den Microsoft Store vertrieben wird. Anwendungen außerhalb dieses Systems setzen klassischer Weise auf eigene Updatemechanismen.

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Dafür hat Microsoft einen Update-Dienst in MSIX eingebaut, so dass damit über die Quellen Dritter verteilte Anwendungen leichter aktualisiert werden können. Konkret sollen Entwicklungsteams schlicht Metadaten zu den Update-Einstellungen festlegen können wie etwa URLs. Das Windows-Systems wird darüber dann regelmäßig nach Updates suchen, sich mit den Quellen verbinden und die Aktualisierungen einspielen, sofern welche verfügbar sind. Microsoft plant, den Dienst Anfang kommenden Jahres bereitzustellen.

Eine der wichtigsten Grundfunktionen von MSIX ist es, damit Anwendungen in einem Container aus virtualisiertem Dateisystem und virtualisierter Registry auszuführen. Künftig sollen Anwendungen aber auch in einem Container ausgeführt werden können, auf den wiederum andere Anwendungen zugreifen können.

Das bei Microsoft für die Pflege von MSIX zuständige Team hat darüber hinaus eine Erweiterung für Azure Devops erstellt, die das Bauen, Packen, Signieren und Verteilen von MSIX-Anwendungen mit Hilfe des Dienstes deutlich vereinfachen und vor allem automatisieren soll. Von Vorteil soll dies außerdem für die Nutzung in den sogenannten Azure Pipelines sein.

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