Microsoft: Windows Server 2022 ohne halbjährliche Inhaltspatches

Zwar wird auch Windows Server 2022 zehn Jahre im LTSC unterstützt. Kunden sollten sich aber auf weniger regelmäßige neue Inhalte einstellen.

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Windows Server 2022 basiert auf dem alten On-Prem-Modell.
Windows Server 2022 basiert auf dem alten On-Prem-Modell. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/Pixabay License)

Zukünftige Versionen des Betriebssystems Windows Server werden nur noch über einen primären Support-Channel unterstützt: den Long-Term Servicing Channel (LTSC). Angefangen mit Windows Server 2022 werden insgesamt zehn Jahre Support versprochen. Davon sind fünf Jahre als Mainstream-Support mit neuen Features und Patches und fünf Jahre als erweiterter Support ausgelegt. Zu dieser Zeit ist es typisch, dass zwar Sicherheitsupdates, aber kaum neue Funktionen veröffentlicht werden.

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Die Änderung im Support-Modell gibt Microsoft in einem Informationsdokument bekannt. So wird Windows Server 2021 nicht mehr im halbjährlichen Channel unterstützt, der sich auf Microservices und Container konzentrierte und an halbjährliche Updates in Windows 10 erinnert. Sogar die Namenskonvention ist ähnlich. Es gibt etwa Windows Server 20H2, Windows Server 2004 und Windows Server 1909. Viele neue Dienste sollen künftig über Azure Stack HCI, also ein Cloud-Angebot, erreichbar sein.

Windows Server 2016 und 2019 nicht betroffen

Bisherige Versionen von Windows Server, also etwa Windows Server 2016 und 2019, sollen weiterhin auch Mainstream-Support und Updates über den halbjährlichen Channel erhalten. Windows Server 2016 wird im LTSC ab 2027 eingestellt. Windows Server 2019 endet 2029.

Windows Server 2019: Das umfassende Handbuch von den Microsoft-Experten. Praxiswissen für alle Windows-Administratoren

Admins und Unternehmen können sich auf ein On-Prem-Betriebssystem einstellen, das weiterhin zehn Jahre lang mit Updates versorgt wird. Allerdings wird es wohl für Windows Server 2022 und alle folgenden Versionen keine Inhaltspatches in regelmäßigen Intervallen mehr geben. Möglicherweise will Microsoft so mehr Kunden in die eigene Azure-Infrastruktur holen. Eine weitere Alternative: Open Source und Linux zu benutzen.

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