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Microsoft: Windows Server 2022 ist da

Microsofts Server-OS Windows Server 2022 wird zehn Jahre lang mit Updates versorgt. Es kann 180 Tage lang ausprobiert werden.
/ Oliver Nickel
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Windows Server 2022 kann lokal installiert werden. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Windows Server 2022 kann lokal installiert werden. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / Pixabay License

Microsoft hat alle drei Versionen von Windows Server 2022(öffnet im neuen Fenster) für Kunden veröffentlicht: Server 2022 Standard, Datacenter und Datacenter Azure Edition. Das Betriebssystem soll sich wieder an Unternehmen richten, die das OS lokal installieren und möglichst wenig mit der Microsoft-Cloud verbinden wollen.

Der Support von Windows Server 2022 wird maximal zehn Jahre lang gewährleistet – ohne halbjährliche Inhaltspatches . Der Mainstream-Support endet am 13. Oktober 2026, der Long Term Support (LTS) ist bis zum 14. Oktober 2031 gegeben. Das OS kann als ISO-Image heruntergeladen und etwa 180 Tage lang ausprobiert und eingeschätzt werden. Es meldet sich als Version 21H2, wie The Register herausgefunden hat(öffnet im neuen Fenster) .

Nested Virtualization für AMD

Server 2022 basiert also auf Windows 10 und dessen Benutzeroberfläche. Sollte das OS mit GUI-Modul genutzt werden, präsentiert sich entsprechend das bekannte links angeordnete Startmenü von Windows 10 und nicht das überarbeitete Design von Windows 11. Statt Microsoft Edge kommt zudem Chromium-Edge zum Einsatz.

Windows Server 2022(öffnet im neuen Fenster) wird mehrere neue Serverrollen übernehmen können. Das OS unterstützt DNS-over-HTTPS und eine AES-256-GCM/CCM-Verschlüsselung für Server Message Block (SMB). Nested Virtualization wird nun bei Intel- und AMD-Prozessoren unterstützt. Darüber kann etwa Hyper-V in einer virtuellen Maschine gehostet werden. Der Windows-Dienst ist auch für das Windows Subsystem for Linux wichtig.

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Windows Containers für Kubernetes werden ebenfalls überarbeitet. Das Container-Image soll etwa verkleinert werden. Auch wird der Support von Azure AD in Containern erweitert und etwa IPv6-Support dafür eingeführt. Windows Server 2022 soll maximal 48 TByte Speicher, 2.048 logische Kerne und 64 physische CPU-Sockel unterstützen.


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