Microsoft: Windows Server 2012 bekommt noch einmal drei Jahre Updates

Eigentlich läuft Windows Server 2012 im Jahr 2023 ab. Gegen Geld dürfen sich Kunden mehr Zeit lassen. Gleiches gilt für SQL Server 2012.

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Die Zeit für Windows Server 2012 läuft langsam ab.
Die Zeit für Windows Server 2012 läuft langsam ab. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Eigentlich sollten sich Admins und Unternehmen, die noch Windows Server 2012 und SQL Server 2012 verwenden, sich so langsam über einen Umstieg Gedanken machen. Der Support der Produkte wird am 10. Oktober 2023 respektive am 12. Juli 2022 planmäßig enden. Allerdings bietet Microsoft einmal mehr die Möglichkeit zu kostenpflichtigen erweiterten Sicherheitsupdates.

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Dadurch können maximal drei weitere Jahre lang Sicherheitspatches für die Lizenzen erworben werden. "Wir verstehen, dass Windows Server viele geschäftskritische Applikationen hosten kann und es für Kunden mehr Zeit zum Modernisieren braucht", schreibt Microsoft in der Ankündigung.

Darin werden zudem für ein zusätzliches Jahr erweiterte Sicherheitsupdates für Windows Server 2008 und 2008 R2 angekündigt. Die Betriebssysteme sollen offiziell ab dem 9. Juli 2022 respektive dem 14. Januar 2023 nicht mehr unterstützt werden. Für das weitere Jahr Support müssen Prozesse dazu in Microsofts Cloud-Dienst Azure ausgelagert werden. On-Prem-Kunden erhalten diese Option nicht.

Für viele Kunden wird es teuer

Der Umstieg auf die Cloud hat laut Hersteller weitere finanzielle Vorteile. Die erweiterten Updates für Windows Server und SQL Server 2012 sollen kostenlos sein, wenn Kunden in die Microsoft-Cloud migrieren.

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On-Premises-Kunden werden hingegen teils nicht unbeträchtliche Kosten mit einberechnen müssen. Im ersten Jahr sollen die erweiterten Kosten für Updates 75 Prozent des Lizenzpreises entsprechen. Im zweiten Jahr steigt der Betrag auf 100 Prozent, im dritten Jahr noch einmal auf 125 Prozent.

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Gerade Behörden und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes werden wohl trotzdem zahlen. Aus Datenschutzgründen wird noch immer häufig vor Cloud-Migration zurückgeschreckt. Auch sind Aktualisierungen auf neue Server-Betriebssysteme in der Praxis oft langjährige Prozesse, die mehrere Instanzen durchlaufen.

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