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Microsoft: Windows-Rechtschreibprüfung kommt für Chromium

Bisher funktioniert die Windows -Rechtschreibprüfung nur im Windows-Kontext. Das soll sich mit dem Spell Checker für Chromium ändern. Eine Preview-Version von Google Chrome hat die Option bereits integriert, Microsoft Edge soll folgen.
/ Oliver Nickel
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Microsofts Spell Checker prüft auf Fehler in Chromium. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)
Microsofts Spell Checker prüft auf Fehler in Chromium. Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de / CC0 1.0

Microsoft arbeitet derzeit an einer Integration der Rechtschreibprüfung, die auch in Windows 10 verwendet wird, für Chromium-Browser. Dazu zählen die nächste Version von Microsoft Edge und Googles Browser Chrome. "Nutzer können zwischen dem Windows-Rechtschreibprüfer und dem Hun-Rechtschreibprüfer während der Laufzeit umschalten" , schreiben die Entwickler in einem Chromium-Commit(öffnet im neuen Fenster) .

Es soll eine Schnittstelle Spellcheck_Platform erstellt werden, die Windows-spezifisch ist. Parallel dazu wird die Klasse Spellcheckhostchromeimpl abgeleitet, die grundlegende Rechtschreibunterstützung zur Verfügung stellt und sich für Chrome eignen soll. Eine entsprechende Option zum Einschalten des Windows Spell Checkers ist bereits in der aktuellen Testversion Chrome Canary enthalten.

Einige Microsoft-Programme nutzen den Spell Checker

Die Rechtschreibprüfung in Windows funktioniert in diversen Microsoft-Programmen wie Skype, Microsoft Edge und Onenote. In drei Textdateien trägt das Betriebssystem zu prüfende oder auszuschließende Wörter ein. Diese befinden sich in verschiedenen Sprachen sortiert standardmäßig im Verzeichnis "%appdata%\microsoft\spelling\" . Die Software markiert falsch geschriebene Wörter und bietet Alternativen an. Die Option kann aber in den Systemeinstellungen auch komplett abgeschaltet werden.

Die neue Version von Microsoft Edge wird – genauso wie Google Chrome – auf der Chromium-Engine basieren. Schon auf der Build 2019 hat Microsoft bestätigt , dass viele Funktionen zwischen den Browsern geteilt werden. Die Entwickler arbeiten dabei beispielsweise an Privatsphäre-Tools, einem Anti-Tracking-System und einer besseren Integration von Microsoft Office in den Browser.


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