Microsoft: Windows-Patches führen zu Bluescreen

Microsoft hat einige Windows-Patches zurückgezogen. Die Updates können zu einem Bluescreen, also zu einem Absturz des Systems, führen. Wer die Patches installiert hat, soll diese wieder entfernen.

Artikel veröffentlicht am ,
Windows-Patches machen Probleme.
Windows-Patches machen Probleme. (Bild: Chris Hondros/Getty Images)

Beim Hochfahren von Windows gibt es einen Bluescreen - ein Schreckensszenario für jeden Windows-Nutzer. Dies wird derzeit durch einige Windows-Patches verursacht, die kürzlich veröffentlicht wurden. Microsoft hat die Patches daher erst einmal zurückgezogen. Die vier Windows-Patches werden nicht mehr über die Windows-Update-Funktion verteilt.

Ursache noch nicht bekannt

Stellenmarkt
  1. IT-Spezialist (w/m/d) mit Schwerpunkt Personalanwendungen
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg-Eppendorf (Home-Office möglich)
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) an der Fakultät für Informatik
    Universität der Bundeswehr München, Neubiberg (Home-Office möglich)
Detailsuche

Die Ursache für das Problem ist bislang nicht bekannt, die Untersuchungen bei Microsoft dauern noch an. Antworten in Microsofts Supportforum deuten darauf hin, dass die Fehler im Zusammenspiel mit Virenscannern anderer Hersteller auftauchen. Das muss aber nicht die Ursache dafür sein.

Wenn der eigene Rechner mit einem Bluescreen beim Hochfahren hängen bleibt, muss dieser wohl mit einer Boot-CD gestartet werden. Microsoft gibt an, dass der Rechner auch im abgesicherten Modus starten sollte, aber einige Nutzer berichten, dass das nicht funktionieren würde.

Patches deinstallieren

Wenn der Computer dann hochgefahren ist, sollten die folgenden Patches deinstalliert werden: KB2982791, KB2970228, KB2975719 und KB2975331. Auch wer keine Probleme hat, sollte die Patches vorsorglich deinstallieren, empfiehlt Microsoft auf der englischsprachigen Support-Seite. Auch dazu müssen die oben genannten Updates nur über die Systemsteuerung entfernt werden.

Golem Karrierewelt
  1. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    22./23.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Patches wurden vergangene Woche für verschiedene Windows-Plattformen veröffentlicht, also für Windows Vista, Windows 7, Windows 8 sowie Windows 8.1 und die aktuellen Serverausführungen von Windows. Eigentlich sollten damit Sicherheitslücken geschlossen werden.

Derzeit ist nicht bekannt, wann Microsoft die Patches wieder in einer korrigierten Fassung zur Verfügung stellen wird. Bis die Patches wieder bereitstehen, sind die betreffenden Computer anfällig für Sicherheitslücken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Truster 10. Okt 2017

Kommt sicher auch auf die Distribution an. Bei Fedora kann man automatisch Updates beim...

Truster 10. Okt 2017

Zuhause ist bei mir auch Windows nur noch Playstation. Alles andere mache ich unter...

Truster 10. Okt 2017

richtig - und einfach den Bootcode neu schreiben. mit UEFI hat man dieses Problem nicht...

Rulf 22. Aug 2014

weis nicht was du von mir willst...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen

Sicherheitsforscher haben eine Backdoor gefunden, die zuvor gehackte Exchange-Server seit 15 Monaten zugänglich hält.

Microsoft: Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen
Artikel
  1. Ayn Loki Zero: Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar
    Ayn Loki Zero
    Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar

    Es ist das bisher günstigste Modell in einer Reihe von vielen: Der Loki Zero mit 6-Zoll-Display nutzt einen Athlon-Prozessor mit Vega-Grafik.

  2. US-Streaming: Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat
    US-Streaming
    Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat

    Netflix hat zunehmend Probleme, neue Abonnenten zu halten. Der Anteil an Neukunden, die nach einem Monat wieder kündigen, steigt.

  3. Ducati V21L: Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h
    Ducati V21L
    Ducatis elektrische Rennmaschine schafft 275 km/h

    Ducati testet seit einem halben Jahr ein Elektromotorrad für den Rennsport. Der italienische Hersteller nennt Details zu Leistung und Einsatz.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gigabyte RX 6800 679€ • Samsung SSD 2TB (PS5-komp.) 249,90€ • MindStar (Zotac RTX 3090 1.399€) • Top-Spiele-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 32GB 1.700€ • Nanoleaf günstiger • Alternate (TeamGroup DDR4-3600 16GB 49,99€) Switch OLED günstig wie nie: 333€ [Werbung]
    •  /