Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Microsoft: Windows-Patch soll keine Probleme mehr bereiten

Microsoft hat einen überarbeiteten Sicherheitspatch für die Windows-Plattform veröffentlicht. Mit dem aktualisierten Patch soll es nun keine Probleme mehr geben und das Sicherheitsloch in den Windows-Kernel-Treibern geschlossen werden.
/ Ingo Pakalski
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Microsoft veröffentlicht überarbeiteten Windows-Patch. (Bild: iStock Photo)
Microsoft veröffentlicht überarbeiteten Windows-Patch. Bild: iStock Photo

Den Sicherheitspatch mit der Nummer 2823324 hat Microsoft durch den Patch 2840149(öffnet im neuen Fenster) ersetzt und verteilt diesen auch über die Updatefunktion des Betriebssystems. Mit dem überarbeiteten Patch soll es nun keine Probleme mehr geben. Vor rund 1,5 Wochen musste Microsoft den Sicherheitspatch zurückziehen, weil er bei einigen Nutzern Probleme verursachte. Diese treten nun nicht mehr auf, verspricht Microsoft, so dass Nutzer den Patch wieder ohne Bedenken installieren können sollten.

Mit dem ursprünglichen Patch sollte eigentlich eine Sicherheitslücke in den Windows-Kernel-Treibern geschlossen werden. Zur Ausnutzung der Sicherheitslücke mussten Angreifer direkten Zugriff auf den betreffenden Computer haben. Weil der Patch nun für knapp 1,5 Wochen nicht zur Verfügung stand und Nutzer aufgerufen wurden, den Patch zu deinstallieren, war das Sicherheitsloch in dieser Zeit offen und bekannt.

Alter Windows-Patch machte Probleme

Mit dem fehlerhaften Patch gab es Probleme mit nicht näher genannten Anwendungen anderer Anbieter. Es konnte sein, dass sich das Windows-System nicht mehr starten ließ. Der Nutzer erhielt bei einem Rechnerneustart die Fehlermeldung, dass ein schwerer Systemfehler aufgetreten sei. Dann ließ sich Windows nicht mehr ohne weiteres starten. Der Nutzer musste dann erst zum letzten Wiederherstellungspunkt des Systems wechseln, also dem Zeitpunkt, bevor die Patches eingespielt wurden.

Zudem hatten die Sicherheitslösungen von Kaspersky Lab Probleme mit dem Update. Die Kaspersky-Software behauptete, dass die Lizenz abgelaufen sei. Dadurch war die Sicherheitssoftware nicht mehr aktiv und konnte den Computer nicht mehr vor Schadsoftware und Angriffen schützen. Zur Behebung des Fehlers musste der Patch deinstalliert werden.


Relevante Themen