• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft Windows: Einige Antivirenprogramme verhindern Januar-Updates

Als Bedingung für die Januar-Updates gegen Spectre und Meltdown müssen Antivirenprogramme einen neuen Registry-Eintrag setzen. Einige Programme verhindern daher deren Installation. Microsoft rät zu unterstützten Programmen oder dem manuellen Setzen des Registry-Eintrages.

Artikel veröffentlicht am , /
Einige Antivirenprogramme verhindern Januar-Sicherheitsupdates.
Einige Antivirenprogramme verhindern Januar-Sicherheitsupdates. (Bild: Pixabay/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft klärt Nutzer in einem Informationsartikel darüber auf, dass einige Antivirenprogramme möglicherweise die Installation der Sicherheitsupdates vom 3. Januar 2018 verhinderten. Der Grund sei die Bedingung, dass Dritthersteller einen neuen Registry-Eintrag im Betriebssystem Windows setzen müssten. Dieser Eintrag ist auch die Voraussetzung für alle weiteren Sicherheitsupdates und daher Pflicht.

Stellenmarkt
  1. Adecco Personaldienstleistungen GmbH, München
  2. realworld one GmbH & Co. KG, Freiburg im Breisgau

Microsoft setzt diesen Schritt voraus, da anscheinend einige Antivirenprogramme nicht unterstützte Anfragen an den Speicher des Windows-Kernels stellen. Das führe teilweise zu Abstürzen und Bluescreens oder anderen unbekannten Problemen. Microsoft verteilt seit Anfang Januar Sicherheitsupdates auf unterstützte Geräte per Windows Update. Das ist eine Maßnahme gegen die Sicherheitslücken Spectre und Meltdown, die zurzeit noch immer bekämpft werden.

Welche Antivirenprogramme mit den Sicherheitsupdates kompatibel seien, teilte Microsoft nicht mit. Allerdings wird das eigene Programm Security Essentials unterstützt. Um sicherzustellen, dass die eigene Software kompatibel ist, rät Microsoft zum Kontakt mit dem jeweiligen Hersteller.

Alternative: Registry-Schlüssel manuell setzen

Eine Alternative dazu ist es, den Registry-Eintrag in Windows manuell zu setzen. Das scheint auch nötig zu sein, wenn das Betriebssystem keine Antivirensoftware installiert oder laufen hat. Den Registry-Eintrag schreibt Microsoft deshalb nieder:

"Key="HKEY_LOCAL_MACHINE" Subkey="SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\QualityCompat" Value="cadca5fe-87d3-4b96-b7fb-a231484277cc" Type="REG_DWORD" Data="0x00000000""

Microsoft wird weiterhin auf das Setzen des Eintrags bestehen, bis das Unternehmen sich sicher ist, dass die meisten Kunden keinen eventuellen Abstürzen mehr ausgesetzt sind. Microsoft ist bereits im Gespräch mit Drittherstellern, um das so schnell wie möglich zu erreichen.

Der Sicherheitsforscher Kevin Beaumont hat eine fortlaufend aktualisierte Liste erstellt, die inkompatible Virenscanner auflistet [Google Docs]. Microsofts aktuelles Vorgehen könnte indes mit einer Kartellbeschwerde des Antivirenherstellers Kaspersky zusammenhängen. Denn im vergangenen Jahr hatte Microsoft nach einigen Updates Antivirenlösungen von Drittherstellern deaktiviert und die eigenen Security Essentials aktiviert. Nach Beschwerden von Eugene Kaspersky hatte Microsoft angekündigt, anderen Herstellern mehr Zeit zu geben und diese besser in die eigenen Entwicklungsprozesse einzubinden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. GTA 5 - Premium Online Edition für 13,99€ und Devil May Cry 5 für 20,99€)
  2. (u. a. ELEX für 49,99€, Stealth Bastard Deluxe für 7,99€, Styx: Shards Of Darkness für 17...
  3. 159,90€ (Bestpreis!)

ElMario 10. Jan 2018

Oh Mutti, hast du schon angeklickt ? Verdammt ! Da war ein Zeichen zuviel...ach, es war...

Vögelchen 09. Jan 2018

Wenn ich aber solchen Schwachsinn nicht installiert habe, kann er auch nicht...

AllDayPiano 09. Jan 2018

Dieses Windows Update geht mir langsam ziemlich auf die Nüsse. Der Schlüssel ist in der...

Truster 09. Jan 2018

Nicht immer ist alles ein Textfile. Auch Moderne Systeme verwenden ähnliches - Gnome zum...

mhammen19 09. Jan 2018

;-)


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
Social Engineering: Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung
Social Engineering
"Die Mitarbeiter sind unsere Verteidigung"

Prävention reicht nicht gegen Social Engineering und die derzeitigen Trainings sind nutzlos, sagt der Sophos-Sicherheitsexperte Chester Wisniewski. Seine Lösung: Mitarbeiter je nach Bedrohungslevel schulen - und so schneller sein als die Kriminellen.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Social Engineering Mit künstlicher Intelligenz 220.000 Euro erbeutet
  2. Social Engineering Die unterschätzte Gefahr

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Definitive Editon angespielt: Das Age of Empires 2 für Könige
Definitive Editon angespielt
Das Age of Empires 2 für Könige

Die 27 Einzelspielerkampagnen sollen für rund 200 Stunden Beschäftigung sorgen, dazu kommen Verbesserungen bei der Grafik und Bedienung sowie eine von Grund auf neu programmierte Gegner- oder Begleit-KI: Die Definitive Edition von Age of Empires 2 ist erhältlich.

  1. Microsoft Age of Empires 4 schickt Spieler ins Mittelalter

    •  /