Microsoft: Windows Autopatch aktiviert Hotpatch-Updates ab Mai
Microsoft plant, Hotpatch-Sicherheitsupdates ab dem Mai-2026-Update(öffnet im neuen Fenster) standardmäßig für alle geeigneten Windows-Geräte zu aktivieren, die über Microsoft Intune(öffnet im neuen Fenster) oder die Microsoft Graph API(öffnet im neuen Fenster) verwaltet werden. Die Änderung betrifft die Art und Weise, wie Unternehmen ihre monatliche Patches handhaben.
Hotpatch-Updates ermöglichen es, Sicherheitsupdates direkt nach der Installation wirksam werden zu lassen, ohne einen Neustart des Geräts. Bisher warteten IT-Administratoren in der Regel drei bis fünf Tage nach der Installation, bevor sie einen Neustart erzwangen, um die Änderungen anzuwenden.
Was Hotpatch-Updates für IT-Teams bedeuten
Laut Microsoft berichteten vier Unternehmen mit jeweils 30.000 bis 70.000 verwalteten Geräten, dass sie nach dem Wechsel zu Hotpatch-Updates eine 90-prozentige Patch-Einspielrate in etwa der Hälfte der bisherigen Zeit erreichten – ohne Anpassungen an bestehenden Richtlinien.
Die neue Standardeinstellung gilt für Geräte, die keiner bestehenden Quality-Update-Richtlinie in Intune zugewiesen sind. Für Geräte, die einer solchen Richtlinie zugeordnet sind, hat die dort definierte Hotpatch-Konfiguration weiterhin Vorrang vor dem unternehmensweiten Standard.
Das April-2026-Sicherheitsupdate ist die Voraussetzung für das Auto-Update. Geräte, die es eingespielt haben, empfangen ab dem Mai-2026-Release Hotpatch-Updates. Ein neuer Bereitschaftsbericht in Intune soll zeigen, welche Geräte berechtigt sind und welche bereits gepatcht wurden.
Opt-out-Möglichkeiten vor dem Stichtag
Firmen, die noch nicht bereit für die Umstellung sind, haben Zeit zur Vorbereitung. Eine Steuerungsoption zum Deaktivieren von Hotpatch-Updates soll laut Microsoft ab dem 1. April 2026 verfügbar sein. Die ersten Updates werden frühestens am 11. Mai 2026 ausgerollt.
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