Microsoft: Windows 8.1 with Bing nicht für alle Tablets kostenlos
Für kleine Tablets mit Intel-Prozessor gibt es Windows 8.1 with Bing für Gerätehersteller kostenlos, bei großen müssen die Hersteller an Microsoft zahlen. Nach einem Bericht von ZDNet.de(öffnet im neuen Fenster) hat Microsoft im OEM-Partner-Center ein neues Dokument veröffentlicht, das darüber aufklärt, wie viel Tablethersteller für eine Windows-Lizenz zahlen müssen. Dabei geht es ausschließlich um Windows 8.1 with Bing für Tablets mit Intel-Prozessor.
Microsoft hatte Windows 8.1 with Bing im Mai 2014 offiziell vorgestellt und nur wenige Details dazu genannt. Aber bereits damals zeichnete sich ab, dass es das Betriebssystem für Gerätehersteller nur dann kostenlos geben würde, wenn das betreffende Tablet ein Display von maximal 9 Zoll Größe hat. Das bestätigt sich nun.
Den veröffentlichten Dokumenten zufolge wird das Betriebssystem allerdings nicht direkt gratis abgegeben. Für kleine Tablets wird Windows 8.1 with Bing mit 10 US-Dollar pro Lizenz berechnet, davon wird dann aber ein sogenannter Configuration Discount abgezogen, der 10 US-Dollar beträgt. Damit bleiben unterm Strich 0 US-Dollar übrig.
Bei großen Displays muss der Gerätehersteller zahlen
Der Configuration Discount gilt auch für Tablets mit einem Display, das größer als 9 Zoll ist. Allerdings beträgt der Basispreis hier 25 US-Dollar, so dass sich ein Preis von 15 US-Dollar pro Tablet ergibt. Windows 8.1 with Bing gibt es zudem in einer Ausführung mit einer Jahreslizenz von Office 365. Diese kostet keinen weiteren Aufpreis, so dass Gerätehersteller ihre Tablets mit einer Einjahreslizenz von Office 365 anbieten können, ohne dafür mehr an Microsoft zahlen zu müssen.
Geräte mit Windows 8.1 with Bing haben Microsofts Suchmaschine voreingestellt. Diese darf auch der Gerätehersteller nicht ändern und muss die Geräte entsprechend auf den Markt bringen. Der Käufer des Tablets kann die Suchmaschine aber ohne Probleme entsprechend ändern.
Mit dem Angebot von Windows 8.1 with Bing will Microsoft erreichen, dass Windows-Tablets zu günstigen Preisen angeboten werden können. Vor allem die Konkurrenz von Android-Tablets setzt Microsoft unter Druck.
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