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Microsoft: Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

Mit Tricks konnten Nutzer in der vergangenen Nacht vorab die Verteilung des Updates 1 für Windows 8.1 erzwingen. Das wurde von Microsoft mittlerweile blockiert. Aber die betreffenden Downloads machen jetzt im Internet die Runde.
/ Ingo Pakalski
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Windows 8.1 Update 1 - Microsoft hat Verteilung wieder gestoppt. (Bild: Screenshot Golem.de)
Windows 8.1 Update 1 - Microsoft hat Verteilung wieder gestoppt. Bild: Screenshot Golem.de

Für einige Zeit hat Microsoft in der zurückliegenden Nacht unfreiwillig das Update 1 für Windows 8.1 verteilt. Mit einer Modifikation an der Windows-Registry ließ sich die Update-Einspielung starten, berichten übereinstimmend The Verge(öffnet im neuen Fenster) und Neowin(öffnet im neuen Fenster). Seit das von Microsoft bemerkt wurde, wird das Update nicht über diesen Weg verteilt. Die betreffenden Update-Dateien sind mittlerweile auf verschiedenen Seiten im Internet zu finden.

Irgendwann im Frühjahr 2014 will Microsoft das Update 1 für Windows 8.1 veröffentlichen. Näher wurde der Zeitraum von Microsoft nicht bestimmt, es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass die Update-Verteilung im April 2014 beginnt. Das Update wird es dann auch für Windows RT 8.1 geben.

Verbesserungen für Maus- und Tastaturnutzer

Mit dem Update 1 passt Microsoft das Betriebssystem so an, dass vor allem Maus- und Tastaturnutzer es besser bedienen können sollen. Das Betriebssystem wird den Abschaltknopf direkt auf dem Startbildschirm (Modern UI alias Metro) darstellen. Auch der Suchen-Knopf wird dort untergebracht. Das soll eine Verbesserung für Mausnutzer bringen, weil diese das Charms-Menü unter Umständen nicht gewöhnt sind und sich so zwei weitere Klicks und die Sucherei nach Grundbedienelementen sparen.

Die Taskleiste gilt dann auch für Modern-UI-Tasks und nicht nur für klassische Desktopprogramme. Ein Kontextmenü für das Starten und Wechseln zwischen Apps soll in der Taskleiste ebenfalls die Bedienung verbessern.

Im Internet Explorer 11 wird es einen Internet-Explorer-8-Modus geben. Viele Unternehmenslösungen, auch im Bildungsbereich, setzen noch auf den alten Internet Explorer. Die Tools müssten aufwendig angepasst werden. Diese Arbeit will Microsoft den Unternehmen offenbar abnehmen.

Microsoft will günstige Einstiegsgeräte mit Windows 8.1

Für billigere Windows-Geräte senkt Microsoft die Hardwarevoraussetzungen drastisch. Es ist wohl zu erwarten, dass Windows-Geräte mit gerade einmal 1 GByte RAM und 16 GByte Flash-Speicher auf den Markt kommen. Dabei ist 1 GByte RAM wenig für ein Windows-Gerät. Mit schnellen SSDs ließe sich dieses Defizit einigermaßen abfangen. Doch in der Preisklasse dürften schnelle Speicher nicht die Priorität für Hardwarehersteller sein.

Auch 16 GByte Flash-Speicher erscheint sehr wenig. Viele Windows-Geräte brauchen nicht nur für die Installation des Systems schon mehr als 10 GByte. Auch die Recovery-Partitionen sind mitunter so groß wie eine DVD-5. Damit wäre der Speicher eigentlich fast gefüllt. Microsoft müsste also einen Weg gefunden haben, um den Speicherbedarf drastisch zu reduzieren. Noch gibt es jedoch keine Details, wie und ob das gelungen ist.


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