Microsoft: Windows 7 ist noch immer beliebt

Weltweit nutzen etwa 18 Prozent der PCs das veraltete Betriebssystem. In Europa scheint der Umstieg leichter zu fallen.

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Windows 7 hat weiterhin einen hohen Marktanteil.
Windows 7 hat weiterhin einen hohen Marktanteil. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)

Etwa ein Jahr ist es nun her, seit Microsoft den allgemeinen kostenlosen Support für Windows 7 eingestellt hat. Das hält viele Menschen nicht davon ab, das OS weiterhin zu verwenden, wie Nutzerstatistiken von Portalen wie Statcounter und W3counter bestätigen. 18 Prozent aller gemeldeten Browserstatistiken weltweit melden demnach Windows 7 als Betriebssystem zurück. Das betrifft alle Desktop-Betriebssysteme auf Statcounter, bei denen Android und iOS ausgeklammert werden.

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W3Counter schließt diese in die Zählung mit ein, weshalb der Anteil hier mit 9,52 Prozent wesentlich niedriger ist. Allerdings ist dort auch Windows 10 mit 19,5 Prozent nicht so dominant wie zunächst vermutet. An zweiter Stelle steht Android 10 mit 14,71 Prozent. IOS 14 liegt mit 11,25 Prozent noch vor Windows 7.

Das Portal Netmarketshare berichtet von einem Desktopanteil von 19,71 Prozent für Windows 7, was sich in etwa mit den Daten von Statcounter deckt. Allerdings gibt die Seite selbst an, dass diese Ergebnisse nicht mehr genau sein dürften, da ein Browserwechsel die Tracking-Technik inkompatibel macht.

Starke Unterschiede zwischen Ländern

Interessant: In Industrienationen wie Deutschland hat Windows 7 einen weit geringeren Anteil - zumindest, wenn wir auf die Daten von Statcounter vertrauen. Nur 8,32 Prozent der Desktop-Systeme nutzen das Betriebssystem noch. In Indien, welches zurzeit größtenteils als Schwellenland kategorisiert wird, liegt der Anteil der Windows-7-Maschinen bei 30,83 Prozent. Der Durchschnitt in Europa liegt bei 12,5 Prozent.

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Windows 7 kann, obwohl es offiziell als eingestellt gilt, gegen Geld noch mit Updates versorgt werden. In Deutschland haben diverse Bundesbehörden davon Gebrauch gemacht, um mehr Zeit für eine OS-Umstellung zu bekommen. Anbieter wie Netmarketshare, W3counter und Statcounter beziehen ihre Daten aus den Informationen, die von Browsern durch Tracking zurückgegeben werden. Sie bilden daher in der Theorie einen recht großen Teil der Geräte ab, solange sie Webseiten besuchen, die auch Kunde bei den genannten Anbietern sind.

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