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Microsoft: Windows 7 Extended Security Updates werden jedes Jahr teurer

Die US-Journalistin Mary Jo Foley hat über Industriequellen die Preise für den erweiterten Support von Windows 7 in Erfahrung gebracht. Wie befürchtet werden aber nur ausgewählte Kundenkreise das Angebot nutzen können.

Artikel veröffentlicht am ,
Retail-Lizenzen von Windows 7 bekommen keinen ESU-Support.
Retail-Lizenzen von Windows 7 bekommen keinen ESU-Support. (Bild: Robyn Beck/AFP)

Wie die gewöhnlich gut unterrichtete Mary Jo Foley erfahren hat, wird der Weiterbetrieb von Windows 7 jenseits des Extended Supports jedes Jahr teurer.. Bekanntermaßen wird Windows 7 nur noch bis Mitte Januar 2020 regulär mit Sicherheitsupdates unterstützt. Für Firmenkunden ist aber ein Angebot geplant, das mit Windows XP CSA vergleichbar ist. Das wird allerdings teuer.

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Foley zufolge gibt es zwei Supportmodelle. Eines betrifft Windows 7 Pro und das andere Windows 7 Enterprise. Letzteres gibt es nicht als Einzellizenz, also werden die neuen Extended Security Updates als Addon für die Enterprise-Lizenz verkauft. Dabei steigt der Preis mit jedem weiteren Nutzungsjahr.

In den USA wird das erste Supportjahr 25 US-Dollar (netto) je Lizenz und Jahr kosten und deckt Januar 2020 bis Januar 2021 ab. Danach steigen die Preise deutlich. Microsoft will den Weiterbetrieb offenbar finanziell unattraktiv machen und verdoppelt den Preis für das nächste Jahr auf 50 US-Dollar je Lizenz. Beim dritten Jahr, das bis Januar 2023 geht, steigt der Preis dann nochmals auf 100 US-Dollar. Ein weiterer Support ist nicht vorgesehen.

Wer die Pro-Lizenz im Einsatz hat, muss noch tiefer in die Tasche greifen. Die Extended Security Updates kosten dann schon im ersten Jahr 50 US-Dollar, verdoppeln sich im zweiten Jahr auf 100 US-Dollar und kosten im letzten Jahr schließlich satte 200 US-Dollar je weiter zu unterstützender Lizenz.

Die Preise gelten aber nur für Pro-Lizenzen von aktiven Enterprise-Kunden, so Foley. Das schließt auch Bildungseinrichtungen ein. Kleinere Unternehmen, die ihre Arbeitsplätze etwa mit Retail-, OEM- oder System-Builder-Pro-Lizenzen bestückt haben, werden das Angebot nicht nutzen können. Das gilt natürlich auch für alle Windows-7-Home- oder die damals sehr teuren Windows-7-Ultimate-Lizenzen.

Wer etwa wegen alter Software Windows 7 trotzdem weiter betreiben muss, sollte dies in einer abgesicherten Umgebung tun.



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dummzeuch 09. Feb 2019

Ja, in einer idealen Welt wäre das so. In der leben wir aber nicht. Andererseits ist...

gol 07. Feb 2019

Laut anderer Quellen (hier Netmarketshare) ist es eher noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dort...

Michael Graetz2 07. Feb 2019

Okay.


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