Microsoft Windows 7: "Es ist Zeit, den Wechsel auf Windows 10 zu vollziehen"

Unternehmen, die noch immer Windows 7 verwenden, erinnert Microsoft erneut an die Vorteile, die Windows 10 für ihre IT-Infrastruktur bringe. Zudem werden zwei Updates für ältere Windows-Betriebssysteme Pflicht, die Diagnosedaten sammeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft will mehr Nutzer für Windows 10 begeistern.
Microsoft will mehr Nutzer für Windows 10 begeistern. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft hat eine weitere Kampagne zum Wechsel von Windows 7 auf Windows 10 gestartet, berichtet das IT-Onlinemagazin Computerweekly. Die Marketing-Chefin des Unternehmens Louisa Gauthier berichtete darüber auf der im Juli abgehaltenen Unternehmenskonferenz Inspire. "Das Support-Ende kommt 2020 und es ist Zeit, den Wechsel auf Windows 10 zu vollziehen", sagte sie. Eine Kernaussage des Vortrages ist zudem: "Es ist Zeit für Windows 10 und moderne kommerzielle Geräte." Sie spricht damit vorrangig die IT-Infrastruktur in Unternehmen an.

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Allerdings sei Windows 10 die Plattform, die mit "Geräten, die man bereits hat", funktioniere. Auf Dauer sei das aktuelle Microsoft-Betriebssystem preiswerter. Sicherheitsfunktionen wie der integrierte Windows-Defender, Spam-Schutz in Office 365 und kontinuierliche Sicherheitsupdates seien weitere Gründe, um umzusteigen.

Argumente, die einen Umstieg hingegen verhindern, hat Microsoft ebenfalls aufgeführt. So funktioniert das alte Windows 7 ohne Probleme. Außerdem seien Kunden nicht bereit, Geräte auszutauschen. Auch die Anwendungskompatibilität sei ein wichtiger Faktor. Letztlich lasse sich all das wiederum auf hohe Kosten für eine Umstellung zurückführen. Gerade Großkunden wie Behörden und Anstalten öffentlichen Rechts tun sich mit dem Wechsel auf neue Betriebssysteme daher schwer - wie das gescheiterte Limux-Projekt in München zeigt.

Das Datensammeln kommt auf Windows 7

Microsoft geht mittlerweile einen Schritt weiter und setzt die ehemals optionalen Patchpakete KB2952664 und KB2976978 als kritische Updates für Windows 7 respektive Windows 8.1 voraus, berichtet das IT-Magazin Softpedia. Diese sind bereits im Jahr 2016 in den Fokus geraten, da sie verschiedene Diagnosedaten des Hostsystems an Microsoft übermitteln. Das helfe dem Unternehmen dabei, die Kompatibilität aller Updates für Anwendungen und Geräte sicherzustellen. Allerdings ist anzumerken, dass das Datensammeln wohl nur aktiv wird, wenn ein PC Teil des Customer Experience Improvement Program von Microsoft ist.

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Im Jahr 2020 läuft der erweiterte Support für Windows 7 aus. Bis dahin sollten sowieso auch Enterprise-Kunden auf Windows 10 wechseln. Das zuletzt problematische Update vom April 2018 für das aktuelle Windows zeigt aber, dass auch dieses OS nicht makellos ist. Daher ist es verständlich, dass einige Nutzer das alte, aber bewährte Windows nutzen. https://myinspire.microsoft.com/videos/f4657aad-e970-4f90-a815-dbd3ff349a1e

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Baron Münchhausen. 16. Aug 2018

ROFL der scheiß wird wenn ich es deinstalliere einfach nach dem nächsten neustart wieder...

Clari1986 31. Jul 2018

Das größte Problem bei alter Technik sind die bekannt gewordenen Lücken in Intel...

Hoerli 30. Jul 2018

Oder man installiert sich z.B. PiHole und sperrt damit einfach die Spyware. Bei mir...

Eheran 28. Jul 2018

Bei mir werden sofort die Programme angezeigt. Egal ob oft genutzte oder vor 3 jahren...

gadthrawn 27. Jul 2018

In der Praxis völlig egal. Und wie du mit den Hinweis auf die Distris siehst genau eines...



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