Microsoft: Windows 11 wird AMD Ryzen 1000 weiterhin nicht unterstützen
Als Windows 11 und dessen Voraussetzungen vorgestellt wurden, fragten sich Besitzer eines AMD-Prozessors mit Zen-1-Kernen ( Ryzen 1000 ), warum die erst einige Jahre alte Hardware vom OS nicht unterstützt wird. Gleiches gilt für Intels ein Jahr ältere Core-i-7000-Serie (Kaby Lake). Nach Kritik seitens der Community evaluierte Microsoft die Voraussetzungen noch einmal neu. Das Ergebnis bleibt aber fast gleich(öffnet im neuen Fenster) : Auch nach erneuter Einschätzung werden beide Generationen nicht unterstützt.
Das Sortiment der unterstützten Prozessoren hat Microsoft auf einer Support-Webseite veröffentlicht, die vor kurzem aktualisiert wurde. Ryzen 1000 und Intel Core i-7000 stehen dort noch immer nicht auf der Liste(öffnet im neuen Fenster) . Für so ausgestattete Hardware wird Windows 11 also nicht verfügbar sein.
Altes Surface Studio 2 bekommt Windows 11
Es scheint aber wenige Ausnahmen zu geben: Microsoft will den Core i7-7820HQ weiter unterstützen. Das ist das mobile SoC, welches im Surface Studio 2 verbaut wird. Microsofts seit Jahren nicht neu aufgelegtes All-in-One wird daher Windows 11 erhalten. Das kann auch daran liegen, dass der Konzern das Surface Studio 2 noch immer verkauft und Kunden dies möglicherweise erst einige Monate besitzen, wenn Windows 11 erscheint.
Windows 11 wird zudem für Intel-Core X-Series- und Xeon-W-Series-CPUs der Generation Kaby Lake freigeschaltet. Diese seien nach einer erneuten Einschätzung für Windows 11 geeignet.
Laut Microsoft sind getestete AMD-Ryzen-1000- und Intel-Core-i-7000-Systeme wesentlich weniger stabil. Sie stünden mit 52 Prozent mehr Kernel-Mode-Abstürzen im Zusammenhang. Unterstützte Systeme seien zu 99,8 Prozent absturzsicher. Auch seien die strikten Voraussetzungen für eine bessere App-Komptabilität und Systemsicherheit wichtig.
Das Unternehmen veröffentlicht eine neue Version der PC Health Check App. Damit können Interessierte ihr System auf Windows-11-Kompatiblität prüfen. Die neue Version gibt nun auch detaillierte Auskunft über die Ursachen einer möglichen Inkompatibilität, etwa wenn TPM 2.0 fehlt oder ein Prozessor nicht unterstützt wird.
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